ICELAND (pt III/IV – East to North) // 2016

East to North (Part III / IV)

 

Nach einer anstrengenden Autofahrt über eine extrem steile Passstraße sind wir zu später Stunde im schönen Örtchen Seydisfjördur angekommen. Die Strecke war wirklich extrem blöd zu fahren. Es war eine reine Schotterpiste und sehr steil… Das ist grundsätzlich ja kein Problem und für isländische Verhältnisse fast normal, problematisch war jedoch, dass die Strecke mit jedem Höhenmeter mehr und mehr von Schnee bedeckt war und unser Auto natürlich kein Allrad hatte. Letztlich stellte es sich aber als fahrbar heraus, denn bei besonders kritischen Stellen wurde wohl geräumt (so sah es zumindest aus). Das folgende Bild zeigt das schöne Örtchen, an welchem wir auch die Nacht verbracht hatten. Im Hintergrund ist das Gebirge zu sehen, über das wir gekommen sind.

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Richtung Norden geht es durch etwas höher gelegene Gebiete. Wie bereits erwähnt, lag dort etwas mehr Schnee und man hatte das Gefühl ein Stück vom richtigen Island zu sehen. Zusätzlich hatten wir an dem Tag sensationelle Wolkenformationen.

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Am selben Tag sind wir nachmittags noch zum Dettifoss gefahren. Laut Wikipedia ist das der leistungsstärkste Wasserfall Europas, wenn die Kombination aus Fallhöhe und Volumenfluss berücksichtigt wird. Er ist auch sehr beeindruckend, ich fand ihn dennoch den langweiligsten aller von uns besuchten Wasserfälle Islands. Mag aber auch daran liegen, dass wir schon einige Wasserfälle zuvor besichtigt hatten und uns etwas satt gesehen haben. Oder aber, weil der direkt am Wasserfall gelegene Weg zugefroren war. Ich hatte zuvor im Internet Bilder gesehen, wo Menschen direkt vor dem Wasserfall stehen. Das sah klasse aus! Das war für uns leider aufgrund des Eises nicht möglich. Eventuell sieht er von dieser Position erst so richtig beeindruckend aus. Hier jedenfalls die Fotos mit Blick von oben.

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Unser Hauptziel im Norden war die Gegend rund um die Myvatn, einem großen See. In dieser Region (Hverir) fühlt man sich wie auf dem Mond. Überall brodelt die Erde und es dampft aus Erdlöchern heraus. Aus anderen Löchern blubbert der Schlamm. In der Luft liegt ein extremer Geruch von Schwefel… Sehr sehr faszinierend und irgendwie surreal.

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Beeindruckende Strukturen auf dem Boden vor den Erdlöchern…

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Auch natürliche heiße Quellen sind in dieser Region einige zu finden. Wir haben hier in dieser heißen Quelle, im Prinzip ein Schlammloch, gebadet – Achtung: nur ein Handybild… Die Quelle hatte etwa 40 Grad, was bei den Außentemperaturen um den Nullpunkt sehr angenehm war. In den Ohren hatten wir immer das Geräusch des benachbarten Wasserfalls mit eiskaltem Wasser. Sehr toll! Wir hatten den Platz schließlich für uns alleine und konnten es richtig genießen.

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Ein weiteres Highlight stand in Dalvik auf dem Programm. Dalvik ist ein kleines, schönes Fischerdörfchen und bietet die Möglichkeit, Wale in freier Natur zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit dort Wale zu sehen liegt bei 99% und man bekommt sogar Freikarten für den darauffolgenden Tag, falls man erfolglos bleiben sollte. Wale haben wir gesehen und teils zwar wirklich sehr nahe an unserem Boot. Das war toll! Es handelte sich um 15-18m lange Buckelwale, was bei einer Bootslänge von etwa 20 Metern schon beeindruckend ist. Delfine hätten wir auch sehen sollen, da hatten wir aber leider Pech. Auch andere Walarten haben wir leider nicht gesehen, dabei wäre in Island die Chance hoch gewesen (z.B. auf Minky Whales). Dennoch beeindruckend und ein paar schöne Bilder sind entstanden…. Wenn man bedenkt, dass ich nur mit manuellem Fokus arbeite, gar keine schlechten… 😉

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Das obere Bild zeigt das Atemloch des Wals. Im unteren Bild ist dieses Loch im Einsatz… 😉

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Es war wirklich toll die großen Meeresbewohner aus solch einer Nähe zu beobachten. Sie sind einfach gigantisch rießig! In Island kann ich eine solche Tour wirklich empfehen. Auch Dalvik war zu empfehlen… Im Gegensatz zu Husavik ist der Ort noch nicht so extrem überlaufen, man hat dieselben Chancen  Wale zu sehen und es ist etwas günstiger. Zusätzlich bekommt man noch die Möglichkeit selbst Fische zu angeln und die Ausbeute anschließend zu grillen und zu essen.

Im nächsten und letzten Abschnitt geht es dann Richtung Westfjords, zu den Puffins und zum Kirkjufell Mountain.

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ICELAND (pt II/IV – South to East) // 2016

SOUTH  to EAST (Part II / IV)

 

Voller Vorfreude auf unser beider Highlight, nämlich Jökulsarlon und Diamond Beach ging es weiter Richtung Osten… Ein paar Tage ohne Wasserfälle und dafür einer Menge Eis und Schnee standen bevor. Die Reise führte uns zunächst zum Skaftafellsjökull. Dies ist eine 10km lange und 2.5km breite Gletscherzunge. Dort direkt davor zu stehen ist einfach atemberaubend und man fühlt sich als Mensch so richtig winzig. In unserem Falle sah die Gletscherzunge besonders toll aus, weil die Gletscherspalten noch teils schwarz gefärbt waren. Toller Kontrast mit dem weißen Eis!

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Der oben abgebildete Skaftafellsjökull gehört dem Vatnajökull an, dem größten Gletscher Islands. Mit 8100km² bedeckt der Gletscher etwa 8% des ganzen Landes.

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Abends dann, pünktlich zum tollen Abendrot sind wir dann endlich angekommen an Jökulsarlon. Eins kann ich euch wirklich sagen: Egal wie toll und faszinierend die folgenden Bilder nun aussehen… Wenn man tatsächlich vor Ort ist kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus und es wirkt noch krasser. Dieser Platz ist magisch (insbesondere bei Sonnenauf- und -untergang) und ich werde dort zu 100% noch einmal hingehen.

Kurze und spannende Erklärung zu dem Platz: Jökulsarlon ist der größte Gletschersee in Island mit unzähligen, teils meterhohen Eisbergen und Seehunden im Wasser. Die Strömung treibt die Eisberge ins Meer und von dort durch den starken Wellengang an einen ewig langen, schwarzen Sandstrand, wo sie dann teils stranden und liegen bleiben. Einfach atemberaubend der Kontrast aus blauen Eisbergen auf schwarzem Sand. Dieser Ort nennt sich Diamond Beach. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie das in tollem Abendlicht aussieht!! Einen kleinen Eindruck könnt ihr durch die folgenden Bilder gewinnen. Zunächst Jokursarlon:

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Weiter mit Diamond Beach… Die Sonne war inzwischen untergegangen (es war etwa 0.30 Uhr) und das Mondlicht erhellte den Strand. Richtig dunkel wurde es zu unserer Reisezeit ja auch gar nicht….

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Da uns diese Gegend so umgehauen hat, sind wir am nächsten Tag auch bei Tageslicht noch einmal zu den beiden Plätzen hin. Wirkt weniger magisch (vor allem da wir den Abend zuvor ganz alleine dort unterwegs waren!!), aber dennoch sehr beeindruckend.

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Am nächsten Tag ging es – dieses Mal zum Sonnenuntergang – zu Stokksness / zum Vestrahorn. Ein wundervolles Bergmassiv, welches besonders toll wirkt, wenn man die grünen Grashügel im schwarzen Sand oder die tolle Spiegelung im Wasser mit im Blick hat. Auch hier hatten wir die gesamte Landschaft wieder komplett für uns alleine!

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So, das soll es für Teil II / IV gewesen sein. Im nächsten Teil geht es weiter mit brodelnder Erde und heißen natürlichen Quellen sowie knapp 15-20m langen Buckelwalen!

ICELAND (pt I/IV – West to South) // 2016

WEST to SOUTH (Part I / IV)

 

Was soll ich sagen? Wer einmal die Möglichkeit hat nach Island zu fliegen, der sollte das tun! Island stand schon lange ganz weit oben auf meiner Liste und nach dem Studium habe ich mir den Traum erfüllt. Wir sind in einem kleinen CamperVan um die gesamte Insel gefahren, keine Hotels, keine Restaurants, nichts. Wir hatten also absolute Flexibilität und konnten die schönsten Plätze für uns alleine genießen! Wir sind in der Nebensaison gereist, sodass vergleichsweise wenig Touristen unterwegs sind. Die Temperaturen lagen bereits in einem erträglichen Rahmen zwischen -8 und +10 Grad. Spannend ist, dass es quasi nicht dunkel wird. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, bietet letztlich aber noch mehr Zeit die atemberaubende Landschaft zu genießen. Außerdem dauert der Sonnenuntergang so eben nicht nur 10 Minuten, sondern erheblich länger, sodass das tolle Abendlicht für mehrere Stunden besteht. Für mich als Landschaftsfotograf sensationelle Bedingungen! 🙂

Das erste Bild zeigt unsere fahrbare Unterkunft, Küche usw. für den gesamten Trip um 23:30 Uhr am Abend. Einfach traumhaft in so einer Kulisse zu schlafen! Dunkler wurde es übrigens nur noch marginal, denn ab etwa 2 Uhr ist die Sonne wieder aufgegangen, sodass es wieder heller wurde.

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Unsere Route führte uns gegen den Uhrzeigersinn von West nach Süd entlang der sogenannten „Ring Road“, einer Straße die so ziemlich um die Insel führt. Zu Beginn lassen sich direkt einige Highlights an Sights erkunden, vieles davon sind beeindruckende Wasserfälle. Hier ist der „Gullfoss“ im Abendlicht:

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Am nächsten Tag ging es zum Seljalandsfoss, ein beeindruckender Wasserfall. Besonders macht ihn, dass man ihn nicht nur von vorn betrachten kann, sondern man auch in den Fels hinein laufen kann, sodass man hinter dem herabfallenden Wasser steht (auf Bild 3 zu sehen).

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Island ist natürlich auch bekannt für seine heißen Quellen und den brodelnden Erdboden. So gibt es die Geysire, wo das Wasser als Fontäne mit einem extremen Druck meterhoch aus dem Boden in die Höhe schießt. Wir waren am großen Geysir „Strokkur“. Das Wasser spritz dort etwa 20m hoch. Den Prozess habe ich im Folgenden als Serie zusammengefasst.

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Anschließend ging es weiter zum Skogafoss. Mir hat der Wasserfall besonders gefallen, da eine kleine Wanderung es erlaubt, den Wasserfall nicht nur von unten, sondern auch von oben zu sehen. Auf etwa halber Höhe – habe ich mich auf einen Felsvorsprung begeben, um den Wasserfall aus einer besonderen Perspektive zu fotografieren (Bild 3 und 4). Der perfekte Regenbogen war eine tolle Zugabe. 🙂

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Ein weiteres Highlight im südlichen Teil ist die Küste herum um Vik. Dort hat es so krass gewindet, das habe ich noch nie erlebt. Autotüren musste man festhalten, damit sie nicht wegbrechen (Kein Witz, ist wohl alles schon passiert). Man konnte sich teilweise selbst kaum halten. Kein Wunder, dass die Wellen an dem wunderschönen schwarzen Strand gewaltig sind und nur so vor Kraft strotzen. Schwarz/Weiß zu fotografieren ist dort nahezu Pflicht, da der weiße Schaum des Wassers, der schwarze Sandstrand und der dramatische Himmel einen grandiosen Kontrast bilden. Hier einige Beispiele:

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Wenn man von der Hauptstraße abbiegt und sich traut eine (zumindest in unserem Fall) wirklich ganz brutale Schotterpiste mit extremen Schlaglöchern zu fahren, dann kommt man zu einem tollen Aussichtspunkt mit Blick über den ewig langen schwarzen Strand… Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt! Das dritte Bild zeigt einen Glücksmoment, denn die Sonne ist gerade wundervoll durch die Wolken gekommen, sodass die Lichtstrahlen an einer Stelle das Meer erhellen. Solche sensationellen Lichtspiele gibt es in Island immer wieder – ein weiterer Grund, warum ich dieses Land zu lieben begann.

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Ein weiteres Highlight in dieser Gegend ist das abgestürzte Flugzeugwrack DC-3 in Sólheimasandur. Das Flugzeug liegt am schwarzen Strand und ist inzwischen nur noch per Fußmarsch zu erreichen. Etwa 1 Stunde mussten wir laufen, aber die Wanderung loht sich definitiv. Wir sind absichtlich erst abends gegen 23:30 los gelaufen, damit wir ziemlich sicher ganz alleine dort sein konnten. So war es dann auch! 🙂 Im grandiosen Abendlicht ist das einfach ein unglaubliches Motiv. Man kann sogar in das Flugzeug reingehen und sieht sämtliche Kabel etc. herumhängen. Neben dem Flugzeug liegen noch Einzelteile wie Propeller und co. Spektakulär und irgendwie unwirklich….

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Ein großes Highlight unserer Tour im Süden war noch Fjadrargljufur, eine sensationelle Schlucht mit den für Island typischen mit Moos bewachsenen Felsen und Lavasteinen. Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir an und das hat eine wirkliche tolle Lichtstimmung erzeugt. Ich hatte ein absolutes Gefühl von Freiheit… Ich schätze das nächste Bild drückt das Gefühl gut aus. Ich liebe Island.

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Dann ging es weiter Richtung Osten. Damit der Beitrag nicht zu lange wird, folgen alle weiteren Bilder, die von Süd nach Ost, von Ost nach Nord sowie von Nord nach West entstanden sind in jeweils separaten Beiträgen. Im nächsten Beitrag wird es dann deutlich kälter und es gibt viel Eis, Eisfelsen, Gletscher und co. zu sehen. Um genau zu sein wird Teil 2 den für mich eindrucksvollsten Platz an dem ich jemals war zeigen. Es lohnt sich also dran zu bleiben und reinzuschauen, sobald der Beitrag online ist. Ich würde mich jedenfalls über zahlreiche Leser freuen. 🙂

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more to come in part II / IV…

Hongkong // 2015

Das Jahr endet bald und die Veröffentlichung des letzten Teils meiner China-Reise wird allerhöchste Zeit. Also los geht’s mit den Bildern aus der tollen Stadt Hongkong!

Von Chengdu mussten wir nur etwa 2-3 Stunden fliegen. Wir waren demnach topfit und es ging direkt auf Erkundungstour. Abends sind wir noch zu einem der Highlight-Sights, dem Victoria Peak. Von dort aus hat man eine tolle Sicht über die Stadt. Am nächsten Morgen ging es zum Sonnenaufgang zum Tian Tan Buddha.

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Wie in jeder asiatischen Stadt herrscht in der Innenstadt ziemlicher Trubel und die Menschen wuseln nur so durch die Gegend. Es gibt viele Stände, an denen Gemüse, Obst oder Fleisch und Fisch verkauft wird.

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Neben der tollen Skyline ist das Stadtbild von hohen Gebäuden mit tausenden von Wohnungen geprägt, die alle sehr eng beieinander liegen. Angeblich haben nur wenige Menschen aufgrund der teuren Wohnkosten und engen Wohnungen eine eigene Küche.

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Typisch für Hongkong sind außerdem die unzähligen Schilder und Werbetafeln in den Straßen. Außerdem fahren – ähnlich wie in London – große Doppeldecker-Busse bzw. Straßenbahnen herum. Rote Taxen gibt’s auch zahlreich!

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Die Menschen arbeiten im Prinzip rund um die Uhr. Sonn- und Feiertage gibt’s bei den einfachen Straßenarbeitern glaub ich nicht. Trotzdem sind alle Menschen sehr sympathisch und zugänglich. Es hat sich auch niemand beschwert, wenn ich fotografieren wollte.

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Generell herrscht im Vergleich zum chinesischen Festland ein sehr „zivilisiertes“ Verhalten. Wenn ich auf dieser Reise eines gelernt habe, dann ist es, dass sich der „Hongkong-Chinese“ im Vergleich zum „Festland-Chinesen“ ganz anders verhält. Kein Drängeln, kein Spucken, kein Schlürfen oder Schmatzen, sehr freundlich und zuvorkommend. Und plötzlich spricht auch jeder fließend Englisch. Man merkt hier also deutlich den britischen Einfluss!

Wie in jeder großen Stadt gibt es auch in Hongkong ein Riesenrad. Viel berühmter sind allerdings die „Central Mid-Level Escalators“, die längste außenstehende, überdachte Rolltreppe der Welt. Witzig ist: sie fährt morgens immer nach unten und abends immer nach oben. Wenn man also in die andere Richtung möchte, muss man laufen. Man muss jedoch dazu sagen, dass die Rolltreppen nicht zusammenhängend sind, sondern immer wieder ein paar Meter Straße dazwischen ist. Für uns war es Pflicht diese einmal zu nutzen.

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Wenn man dem Trubel der Großstadt entfliehen möchte gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Zum einen ist der Hongkong-Park sehr schön, sauber und hergerichtet. Zum Anderen liegt Hongkong natürlich auch nah am Meer, sodass es in der Umgebung viele wunderschöne Inseln gibt. Wir haben einmal einen Tagesausflug auf eine der Inseln gemacht und sind dort durch „den Dschungel“ gewandert. Dschungel ist übertrieben, aber sagen wir: ein sehr bewachsenes und grünes Gebiet, in dem auch Schlangen und große Spinnen etc. leben. Letzteres konnte ich mit eigenen Augen sehen – bäh! Letztendlich sind wir so von einem schönen Strand zum nächsten spaziert und haben dort gebadet. Aber Vorsicht: Das Gebiet (Sai Kung) ist auch für ihre Haiangriffe bekannt. War auf jeden Fall eine tolle Abwechslung zu den ganzen anstrengenden Tagen in der Stadt.

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So, damit enden meine Reisen für 2015. Möge die nächste tolle und aufregende Reise bald kommen! 🙂

Jiuzhaigou Nationalpark // 2015

Der letzte Beitrag ist ja schon eine Weile her, aber nun komme ich endlich dazu, weiter über meine Reise nach China zu berichten.

Mit der Hauptgrund für die Reise nach Chengdu war, dass man von dort aus gut in den Jiuzhaigou Nationalpark kommt. Man kann für SEHR teures Geld 2h fliegen oder aber für wenige €uros eine 9h Busfahrt auf sich nehmen. Wir haben uns für Bus fahren entschieden, allerdings haben beide Fahrten letztendlich leider 10 – 13h gebraucht. Naja, dafür war die Fahrt durch die chinesische Provinz Sichuan auch recht spannend, da es schöne kleine traditionelle Dörfer zu sehen gibt und die Landschaft teilweise wirklich wunderschön ist. Manchmal sieht man sogar die Ausläufer vom Himalaya. Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt!

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Ich liebe das nächste Bild mit dem Arbeiter auf dem Feld!

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Wie man sieht: wirklich wunderschöne Landschaften und tolle kleine Dörfchen. Weniger geil ist allerdings das Reisefutter. In China isst man auf Reisen ganz oft irgendwelche abgepackten Ekelsachen. Brötchen oder so etwas gibt es dort natürlich nicht und auf Suppen hat man nun auch nicht immer Bock. Bei uns gabs dann meistens nur Obst und irgendwelche Kekse oder so. Ab und zu haben wir uns nen Reisgericht mit in Bus genommen. Die Chinesen essen aber lieber etwas wie auf dem folgenden Bild. Stinkt übrigens auch gerne mal…

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Außerdem sind die Toiletten natürlich auch nochmal anders. Generell gibt’s dort üblicherweise Plumsklos mit einem kleinen Eimer nebendran, wo das benutzte Klopapier reingeworfen werden soll. Bei Reisen durch das Land ist dieser „Standard“ aber eher Glück. Dort gibt’s nämlich oftmals einfach nur Rinnen! Alle 20 Minuten wird dort Wasser durchgeschossen, das war’s. Es stinkt wie Hölle und es schwirren überall Fliegen rum. Sowas hab ich noch nie gesehen … Klopapier muss man selbst mitbringen und Wasserhahn gibt’s manchmal auch nicht. Aber wie ich beobachten konnte, ist Händewaschen bei den Chinesen eh nicht allzu beliebt… 😉 Im nächsten Bild sieht man so eine Rinne. In dem Fall gab es Trennwände, sodass man vom „Nachbar“ nicht direkt beobachtet werden kann. Es gibt diese Toiletten aber auch ganz ohne Wände, sodass man einen entsprechenden Ausblick genießen muss.

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Ok, nun aber zurück zu den schönen Dingen. Hat man die Busfahrt überstanden, wird man mit atemberaubender Natur belohnt. Der Nationalpark besteht im Grunde nur aus zahlreichen glasklaren und türkisblauen Seen, tollen Wäldern und Wasserfällen. Es lohnt sich früh morgens dort zu sein, weil sonst der Andrang zu groß ist und man die Natur nicht mehr genießen kann. Wir waren schon punkt 7 Uhr am Eingang. Hier die Bilder!

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Bei vielen Bildern habe ich meinen Polfilter benutzt und die störenden Lichtreflexionen und Spiegelungen im Wasser weitestgehend zu reduzieren. So ist die Wasseroberfläche schön einheitlich und man kann auf den Grund sehen. Um alle Reflexionen komplett zu absorbieren müsste man aber mehrere Bilder machen, worauf ich keine Lust hatte. Auf dem nächsten Bild sieht man zB links unten einen Bereich, wo die Reflexionen noch zu sehen sind, aber rechts unten alles glasklar ist! Ohne Polfilter hätte es so auf dem ganzen Wasser ausgesehen.

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Wasserfälle und Langzeitbelichtung. Sieht einfach immer schön aus!

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Mit dem Wetter hatten wir Glück! 🙂

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Yo, das war es. Abends sind wir dann noch schön chinesisch essen gegangen. Karte checken, mit dem Finger auf ein Gericht zeigen, ausgelacht werden, weil man nichts versteht und dann: Mahlzeit!

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Im nächsten Beitrag geht es dann weiter mit Hongkong! Da gibt’s nochmal fette Bilder zu sehen. Stay tuned! 🙂

Chengdu & Umgebung (Leshan Buddha & Pandas) // 2015

Mit dem Flugzeug ging es von Shanghai nach Chengdu. Das liegt in der Provinz Sichuan, was dem ein oder anderen von der durchaus köstlichen „Ente Sichuan Art“ ein Begriff sein wird. 😉 In der Stadt selbst gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sehen, jedoch kann man in der näheren Umgebung (2-3 Stunden Busfahrt) einen riesigen Buddha mit 71m Höhe und 28m Breite besichtigen. Zudem ist die Stadt berühmt für ihre Panda-Aufzuchtstation. In diesem Beitrag gibt es Bilder dazu!

Auch wenn die Stadt an sich vielleicht unspektakulär ist,  so waren die ersten Tage doch interessant. Denn wir waren auf einem typisch chinesischen Foodmarket, wo wirklich alles verkauft wird: Schlangen, Schildkröten, Gehirne, Hühnerfüße, einfach alles… Und ja, natürlich zum Essen – Wir sind schließlich in China. Die folgenden Bilder sind eher weniger die professionellsten Aufnahmen sondern eher dokumentarisch, aber mit Sicherheit für jeden interessant, wenn auch eklig.

Fangen wir mal easy an. Hühner werden in allen Variationen (gelb, rot, schwarz) verkauft und eigentlich wird alles von Kopf bis Fuß gegessen. Die Sachen liegen dort alle einfach so herum.

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Als Delikatesse gelten in China „Chicken Feet“, also Hühnerfüße. Ich habe sie auch probiert. Schmeckt eigentlich einfach nur nach Chicken, also ok, aber das Essgefühl ist ein bisschen ekelhaft. Denn man muss den gesamten Fuß samt der Knochen in den Mund nehmen, das Fleisch dann abnagen und die Zehenknochen wieder ausspucken. Vor allem sind die Teile gar nicht so winzig. So sah das aus:

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Weitere „Delikatessen“ kann man auf diesem Markt entdecken:

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Ok, das zum Einstieg. Bereit für ekligere Dinge? Nochmal es liegt dort auch alles einfach nur so rum, Kühlung – Fehlanzeige!

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Um die letzten drei Bilder zu verstehen muss man kurz erklären was dort passiert. Ich konnte es genau beobachten und stand so nah dran, dass ich fast mit Blut vollgespritzt wurde. Diese kleinen Schlangen oder Mini-Aale (oder was immer es ist?) werden aus dem Topf genommen, an einem Nagel auf ein Holzbrett aufgespießt und geköpft. Manche werden direkt gehäutet, das ist das Zeug was auf dem Boden liegt. Außerdem sieht man die in Blut getränkten Handschuhe des Arbeiters (rechts im Bild), die er für eine kurze Pause auszieht und später wieder anzieht. Dort direkt daneben zu stehen ist für uns krass, für die Chinesen ist es aber ganz normal. Sie kaufen das Zeug ein und freuen sich schon aufs Abendessen…

Der Markt ist generell so aufgebaut, dass man einige Delikatessen direkt verzehren kann (wenn einem der Appetit noch nicht vergangen ist). Hier sieht man wie es dort ausschaut. Links und rechts Verkauf der Ware, in der Mitte ein kleiner Gang und ein „Straßenrestaurant“:

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Auch ein perfekter Schlafplatz, oder nicht? 😉

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So eklig es teilweise auch war… Es war einfach mega interessant und ich finde mir hätte etwas vom echten China gefehlt, wenn ich mir so etwas nicht angesehen hätte.

Damit dieser Beitrag aber nicht nur vollgestopft ist mit solchen Aufnahmen nun noch etwas aus der Umgebung Chengdus mit den schönen Pandas und dem Buddha.

Zuerst der Grand Leshan Buddha! Wie gesagt 71m hoch, 28m breit… Beeindruckend.

Buddha

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Und dann die Pandas. Ich verliere nicht sonderlich viele Worte darüber. Ist halt eine Aufzuchtstation dort und auf jeden Fall ganz schön gemacht. Der Zoo-Charakter ist vorhanden, aber längst nicht so wie in einem richtigen Zoo. Im Vergleich zur Orang-Utan-Aufzucht in Malaysia allerdings Zoo-Style! Da die Pandas das Wahrzeichen Chinas sind, ist es meiner Meinung nach trotzdem ein Must-Do. Man sollte nur früh morgens da sein, damit sie noch aktiv sind, denn mittags ist es zu warm, sodass die Pandas nur schlafen oder gar nicht erst draußen sind. In Summe war es auf jeden Fall ganz nett. Es sind halt einfach sehr schöne Tiere! Mit meiner 6d und einer 200mm 2.8 Festbrennweite war ich gut bewaffnet und kam nah genug ran, um die Pandas formatfüllend abbilden zu können und eine schöne Unschärfe im Hintergrund zu erzeugen.

Pandas

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Neben den schwarz-weißen Pandas leben dort auch die kleinen braunen Pandas, die komplett frei herumlaufen können. Ich hatte sogar das Glück einen streicheln zu können, als er mir auf dem Weg entgegen kam und glücklicherweise gerade keine anderen Touris um mich herum waren. Das war cool! 🙂 Der hier war das:

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Im nächsten Beitrag geht es dann um den Jiuzhaighou Nationalpark. Stay tuned!

SHANGHAI // 2015

Es war mal wieder so weit: Die nächste Fernreise stand an! Meine Freundin hat ein halbes Jahr Auslandssemester in Shanghai gemacht und so war das Reiseziel schnell klar. Es soll nach China gehen. Also haben wir eine schöne Reiseroute geplant, die in Shanghai startet und uns weiter über das Landesinnere, in die Berge, in Nationalparks und schlussendlich noch nach Hongkong führt. Dazu aber mehr in den bald folgenden Blogeinträgen. Los geht’s erst einmal mit den Eindrücken aus Shanghai!

Nach 20 Stunden Flug kam ich endlich in der Stadt an. Ich war zwar mega K.O., aber der Tag hatte dort erst begonnen. Ich musste also noch durchhalten! So wurde mir als erstes der Financial District und der Pearl Tower gezeigt, der letztlich zu meinem Lieblingsgebäude der Stadt geworden ist.

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Auf das Shanghai World Financial Center (SWFC) sind wir hoch und haben dort einen wahnsinnig coolen Ausblick auf den Jin Mao Tower (Vordergrund) und den Pearl Tower (Hintergrund) gehabt. Witzig ist, dass das SWFC aussieht wie ein Flaschenöffner. Das kann man später auf den Skyline-Fotos erkennen.

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Auch der neue Shanghai Tower steht in diesem Viertel und ist wirklich RIESIG! Und das obwohl die eben gezeigten Türme auch echt groß sind. Es ist mit einer Höhe von 632m das zweithöchste Gebäude der Welt (Platz 1: Burj Khalifa in Dubai, 828m). Leider war die Aussichtsplattform noch geschlossen. Die ist sogar höher als diejenige vom Burj Khalifa. Es blieb nur der Blick von unten!

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Abends ging es noch schnell was essen (Kung Pau Chicken, irgendetwas mit Rind und etwas Gemüse) und anschließend auf eine kleine und ausnahmsweise günstige Rooftop-Bar mit Blick auf die Skyline bei Nacht. Dann endlich pennen: ich glaube ich war 35h wach! Ja ja, man wird älter…

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An den nächsten Tagen ging es dann mit neuer Kraft weiter durch die Stadt. Ich lass mal ein paar Bilder sprechen. Zunächst was aus Tianzifang und dem Yu Yuan Garden, zwei ziemlich chinesische Gegenden Shanghais:

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Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Jing’an Temple, einem Tempel mitten in der Stadt. Der Weg dorthin führte uns an alten Gebäuden vorbei, wo unendlich viele Roller standen.

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Abends ging es dann zum Bund, ein Platz mit super Aussicht auf die Skyline. Diese Idee hatten allerdings nicht nur wir. Gerade zur Dämmerung STÜRMEN die Chinesen geradezu dort hin. Das Gedränge lohnt sich aber.

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Dort in der Nähe findet man auch eine bei Nacht toll beleuchtete Brücke und eine coole Bullen-Statue.

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Nach einem schnellen Essen an einem der vielen Straßenstände, wo Fleisch, Fisch und Gemüse gegrillt wird sind wir an eine Stelle gelaufen, von wo aus ich unbedingt ein Foto machen wollte. Shanghai hat nämlich viele Straßen, die sich schlängeln und übereinander verlaufen. Oft sind sie auch neonfarben beleuchtet. Im Hintergrund die hohen Gebäude. Das sieht gerade bei Nacht super aus und ich wollte es unbedingt fotografieren! Es stellte sich aber heraus, dass sich das Foto nicht so leicht machen lässt, weil man sich an Security „vorbeischleichen“ muss, um in ein privates Wohnappartement zu gelangen. Unauffällig konnten wir uns ins Gebäude mogeln, mit dem Aufzug ganz nach oben fahren und beeindruckende Fotos machen. Glück gehabt! Nur die Neonbeleuchtung blieb an dem Abend leider aus.

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Auf dem Heimweg habe ich noch ein paar Personen fotografiert. Leider kann ich aufgrund fehlender Rechte zur Veröffentlichung vieles nicht zeigen. Hier dennoch etwas:

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Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um 4:00 Uhr! Wir mussten also früh aufstehen. Warum? Nein, nicht weil wir wegfliegen mussten, sondern weil wir zum Sonnenaufgang nochmal an den Bund wollten. Und was soll ich sagen? Genau das ist es immer wieder, woran ich merke was Fotografie für mich bedeutet. Niemals, wirklich niemals würde sonst freiwillig so früh aufstehen. Aber wenn es ums Fotografieren geht ist mir alles egal… Und es hat sich einfach so gelohnt. Die Farben im Himmel, die Lichtstimmung… Kurz davor regnete es noch, so hat sich die Skyline sogar in der Pfütze gespiegelt, wenn man aus dem richtigen Winkel fotografiert… Ach, seht selbst:

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Es war krass, dass in der riesigen Stadt um die Zeit wirklich nichts los war. Sonst konnte man dort nie laufen ohne jemand anzurempeln. Gut, am Bund waren schon ein paar Leute. Aber in der Stadt selbst war nichts los. Lustig war dann dies hier… Mitten auf der Straße haben einige Chinesen ihre gewaschenen Unterhosen und Shirts zum Trocknen aufgehängt.

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Bis zum Abend haben wir an dem Tag dann nicht mehr viel gemacht. In Cafés gechillt und entspannt… Abends ging es dann noch Sushi essen und aufs Hyatt Hotel, da es dort eine Bar auf dem Dach mit wirklich einem atemberaubenden Ausblick gibt. Das war als Abschluss wirklich richtig geil! Denn am nächsten Tag ging es weiter zum nächsten Reiseziel.

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Fazit: Auf jeden Fall eine sehr aufregende und interessante Stadt. Man kann wirklich in einigen Ecken das richtige China erleben und andere Ecken zeigen eine super moderne Stadt. Generell hat die Stadt eine sehr moderne Architektur! Daher definitiv mal ein Besuch wert. Die Chinesen können allerdings manchmal ziemlich anstrengend sein, da sie sich nirgendwo anstellen können, überall aufs heftigste drängeln (!!) und spucken tun sie halt auch. Außerdem wird man als westlich aussehender Mensch überall angestarrt und fotografiert. Das hätte ich nicht erwartet, nachdem sich in der Stadt ja auch wirklich viele internationale Geschäftsleute aufhalten. Das war auch in Malaysia nicht so. Trotzdem kann ich eine Reise nach Shanghai absolut empfehlen!

Istanbul // 2015

Es ist eigentlich schon verrückt, dass man nur 3 Stunden Flug auf sich nehmen muss, um in eine komplett andere Welt einzutauchen. Dann ist man nämlich in Istanbul gelandet und die Kultur ist einfach eine komplett andere. Ich war daher sehr gespannt auf die Reise. Außerdem hat jeder der bereits in Istanbul war nur gutes zu erzählen gehabt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Als wir angekommen sind war ich allerdings erst einmal enttäuscht. Der erste Eindruck der (Innen)Stadt war „heruntergekommen“. Naja, sicher wird sich das noch legen. Jede Stadt hat ja schöne, rausgeputzte Flecken…  So fing unsere Erkundung an:

Istanbul

IstanbulIstanbul

Anschließend sind wir weiter in die große Einkaufsstraße. Hier fährt die Taksim, die Stadt sieht etwas besser aus (allerdings immer noch nicht schön) und man trifft auf sehr viele unterschiedliche Menschen. Perfekt für die Streetfotografie! Allerdings habe ich auch hier keine Genehmigungen und dementsprechend muss ich euch die Bilder leider vorenthalten. So sah es dort aus:

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Unser Hotel lag nahe der Galata-Brücke und war auf jeden Fall vollkommen in Ordnung. Vom Restaurant aus hatte man eine super Aussicht. Das war der Blick vom Frühstückstisch …

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Läuft man über die Galata-Brücke trifft man als erstes auf eine der vielen Moscheen! In dem Fall handelt es sich um die Yeni Cami (Neue Moschee).

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Eine der bekanntesten Moscheen ist die Hagia Sophia. Hier ein Bild davon! Wie man sieht ist es um die Moscheen herum schön. Schöne Plätze, Grün, Wasser… Nur wenige Meter weiter ist die Stadt allerdings alles wieder heruntergekommen. Ehrlich gesagt war ich da echt enttäuscht. Selbst in Kuala Lumpur gab es wirklich Gegenden/Viertel die grundsätzlich schöner waren oder zumindest so aussahen. Vielleicht habe ich Tomaten auf den Augen oder habe nicht alles gesehen, aber das meiste was ich gesehen habe war heruntergekommen. Naja, weiter mit Bildern… Hagia Sophia!

Istanbul

Direkt in der Nähe findet man die blaue Moschee. Hiervon hab ich im Wesentlichen nur Details fotografiert.

Istanbul

Istanbul

 Vorher hatte ich schon einmal kurz die Galata-Brücke erwähnt. Teilweise ist es dort ziemlich touristisch. Es gibt viele Fischrestaurants, wo die Besitzer alle versuchen einen ins Restaurant zu locken. Auf der Brücke selbst stehen unzählige Angler. Dies ist sie – die Galata-Brücke:

Istanbul

An einem Tag habe ich mich auf die Brücke gestellt und den Sonnenuntergang genossen. Mit dabei die Kamera, um ein Timelapse aufzunehmen. Es zeigt wie die Sonne gerade untergeht, die Beleuchtung der Moschee angeht, Möwen umher fliegen und Boote immer hin und her fahren… Sieht cool aus! Hier ein Einzelbild aus dem Timelapse!

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Apropos schöne Flecken in Istanbul. Natürlich sind wir ein mal mit dem Schiff über den Bosporus auf die asiatische Seite gefahren. Dort fährt man an unzähligen Moscheen, luxuriösen Villen vorbei. Auf dem Wasser tummeln sich Yachten. Während der Fahrt sieht es also tatsächlich schön aus! Auf der asiatischen Seite selbst zeigt sich dann aber wieder gewohntes Bild…

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Auf der Fahrt habe ich eine fliegende Möwe gesehen und kam auf die Idee einen Möwen-Mitzieher zu machen. Schnell mein 135 2.0L ausgepackt, aufgeschnallt und Feuer frei! Mein bester Treffer sieht so aus:

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Auf der asiatischen Seite ist vor allem dies hier ein berühmter Spot. Entspannt sitzen die Einheimischen auf Teppichen, trinken Tee und genießen diesen Ausblick.

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Zurück an der Galatabrücke habe ich ein weiteres Timelapse aufgenommen. Angefangen hat die Aufnahme nachmittags bei Tageslicht und unbeleuchteter Moschee, geendet hat sie so:

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Panorama mit Blick auf die oben gezeigte Moschee! Das Bild ist aus fünf einzelnen Hochkantfotos entstanden, die per digitaler Bildbearbeitung in Photoshop zu einem Bild zusammengefügt wurden.

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Nun zu meinem absoluten Lieblingsbild. Ich habe bei dem Bild wirklich lange mit der Perspektive experimentiert. Zuerst von weiter oben, dann ganz frontal, leicht schräg… Alles… Klar war aber, es sollte der Himmel mithilfe ND-Filter und langer Belichtungszeit dramatisch gestaltet werden. Dann kam mein letzter Versuch. Die Tulpen im Vordergrund, der kleine Springbrunnen, leicht unterbelichtet. PERFEKT! Was meint ihr? Ich liebe das Bild! Bearbeitet worden ist es im Übrigen nur schwach. Schon die Raw-File sah geil aus…

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Direkt an der eben gezeigten Moschee befindet sich ein großer Gewürzmarkt. Dort sind wir auch drüber geschlendert und haben auch etwas gekauft.

Istanbul

Grundsätzliches Fazit: die Stadt ist nicht schön, so wie es mir vorher oft gesagt wurde. Die Gebäude sind größtenteils heruntergekommen, was aber nicht bedeutet, dass es mir in Istanbul nicht gefallen hat. Ich hatte nur falsche Erwartungen. Es war interessant und ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Kultur einfach eine ganz andere ist. Allein schon einmal so eine Moschee in echt zu sehen ist toll… Ganz nebenbei schmeckt das Essen super und dass die Stadt am Wasser liegt ist auch sehr schön. Auf jeden Fall ist es ein Erlebnis wert. Trotzdem gibt es für mich „bessere“ Städte auf der Welt.

Chicago // 2015

Chicago

„Im Winter nach Chicago?? Bist du verrückt?!“ Das waren so ziemlich die ersten Kommentare, die mir begegneten als ich meine Reisepläne verkündete. Der Grund dafür ist die eisige Kälte, denn im Winter sind Temperaturen unter -20 Grad in Chicago nicht gerade ungewöhnlich. Und durch den Wind wirkt das alles sogar noch kälter. Kein Wunder warum es im Februar die Schnäppchenangebote nach Chicago gab… Naja, mich sollte das nicht abschrecken und so bin ich mit meinem Bruder losgeflogen. Es war zwar tatsächlich unfassbar kalt, dafür gab es auch einiges zu sehen, was man im Sommer nicht zu sehen bekommt. Zum Beispiel der gefrorene Chicago River mit all den schwimmenden Eisschollen zwischen den Hochhäusern.

Chicago

Chicago

Auch der Lake Michigan war größtenteils gefroren. Laut den Nachrichten war er prozentual schon lange nicht mehr so stark zugefroren wie in diesem Jahr. Leuchtet bei teilweise -25 Grad und gefühlten -33 Grad aber ein!

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Bei solchen Temperaturen ist es Pflicht sich warm anzuziehen und immer wieder ist ein kurzer Stop in einem Café notwendig. Dafür hat man Glück und an sonst überfüllten Plätzen wie am Chicago Bean ist es recht leer. Lange Belichtungszeit und schon ist niemand mehr zu sehen … TOP! 🙂

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Was mir an amerikanischen Großstädten immer gefällt sind diese Treppen….

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Chicago

Wir sind sowohl auf den Willis Tower (Sears Tower) als auch den John Hancock Tower hoch. Willis Tower hat mir aber viel besser gefallen. Man hat eine gute Sicht auf Downtown aus verschiedenen Perspektiven, sieht aber trotzdem noch den Lake und ist einfach mitten drin in der Stadt. So kann man auch den Chicago River sehen. Vom Hancock Tower hat man einen besseren Blick auf den Lake, dafür ist der Blick auf die City eher einseitig und man ist weiter außerhalb. Trotzdem beides cool. Hier der Blick vom Willis Tower:


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Chicago

Und hier der Blick vom John Hancock Tower. Man sieht den Willis Tower hinten rechts. Das große Gebäude in der Mitte ist der Trump Tower, so ziemlich das Zentrum von Chicago und direkt am Chicago River.

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Willis Tower:

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So sieht der Trump Tower von nahem aus…

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Besonders sind die beiden Parkhäuser, die aufgrund ihrer Form tatsächlich auch „Maiskolben“ genannt werden. Die folgenden zwei Bilder zeigen das Gebäude.

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Einfach so: Mitzieher eines BMW, im Hintergrund sieht man noch leicht das Riesenrad vom Navy Pier. Hier waren wir auf dem Weg nach oben zum North Avenue Beach, um den gefrorenen See und die Eisberge auf dem Sand sehen zu können und die Skyline aus anderer Perspektive zu sehen.

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Dabei sind wir auch durch den kostenlosen Zoo gelaufen …

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Chicago

Nun zu den verschiedenen Aufnahmen vom North Avenue Beach… Man achte auf das Eis im Vordergrund. Wirklich verrückt, wenn man sich vorstellt, wie das dort hinkommt. Wasser vom Lake Michigan schwappt über und bildet am Strand tatsächlich richtige Eisberge, solange bis der Lake selbst am Ufer gefroren ist. Um die Fotos zu machen hat es mich ein paar Mal fast auf die Schnauze gehauen…


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Chicago

Chicago

Der Ausflug nach oben hat sich gelohnt oder? 😉 Auf dem Rückweg sind wir zur blauen Stunde bzw. kurz danach am Navy Pier vorbei und haben auf einem Parkdeck ein Foto der Skyline mit dem Riesenrad im Vordergrund gemacht. Ein Tag vorher waren wir schon mal da, um den Spot zu finden. Zwei Stunden haben wir gesucht !!! Erst Google Maps hat uns dann letztendlich geholfen. Der Eingang und die sämtlichen Aufzüge die man nutzen musste, um nach oben zu kommen waren einfach viel zu versteckt.

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Zurück in der City habe ich am nächsten Tag viel Street Photography betrieben. Hierbei sind auch viele coole Portraits entstanden. Leider kann ich aufgrund der fehlenden Berechtigungen zur Veröffentlichung keines zeigen. Hier dafür etwas von Downtown.

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Im Zentrum sind mega viele Parks angesiedelt. Leider sind sie im Winter natürlich gar nicht richtig zu sehen oder zumindest nicht schön, da alle Bäume kahl sind. Bei uns war dort Totenstille, da überall Eisplatten auf dem Boden waren, nicht geräumt wurde und demzufolge kaum jemand umher lief.

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Witzig: es wird rund um die Uhr gearbeitet, aber auch die Jungs gönnen sich mal ihren Schlaf… Wenn man nicht von der Baustelle darf, dann halt vorort pennen.. 😀

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Weiter geht es mit Bildern vom roten Flamingo und der Börse sowie einem Panorama des Jay Pritzker Pavillions von Frank Gehry. Gehry? Den Namen kenn ich doch! Tatsache: auch wenn ich mir sonst nichts merken kann, aber den Namen dieses Typen konnte ich mir tatsächlich aus dem Kunstunterricht der Schule merken. Seine Architektur ist immer in demselben Design und gibt es z.B. auch in Bilbao und in LA.

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Chicago

Das eigentliche und berühmte Theater sieht aber so aus, mit dem klassischen CHICAGO Schriftzug!

Chicago

Chicago

Und dann ging es zu meinem Highlight: Fotografieren der Skyline vom Adler Planetarium aus. Man wie ich die folgenden Bilder liebe… Dort stand ich 2 Stunden und habe ein Timelapse aufgenommen. Es war zwar ars**kalt, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im ersten Bild gefallen mir die Reflexionen im Wasser. Da war es kurz vor Sonnenuntergang. Die Bilder danach sind bei blauer Stunde entstanden und sind einfach sehr speziell mit den Eisbrocken im Vordergrund und der hammer Skyline im Hintergrund! Ich habe natürlich immer lange belichtet um das Ziehen der Wolken schön mit einzufangen und dem Bild mehr Dynamik zu verleihen.

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Chicago Chicago Chicago

Dann ging es wieder zurück. Schnell noch ein Selfie vor der Skyline und ein Foto von einer weiteren Stelle mit Blick auf die Skyline mit vorbeifahrenden Zügen.

Chicago

Chicago

That’s it. SEE YA Chicago. Das nächste Mal aber im Sommer!

New York City // 2014

NYC

Nach tausenden Kilometer im Auto waren wir froh, dass wir in Vegas das Auto abgeben konnten und es ab nach MANHATTAN ging. Big Apple… Die Stadt ist einfach fett! Ich war 2009 schon einmal da und hatte eine kleine Kompaktknipse dabei. Damals fotografierte ich noch nicht „richtig“. Zuhause angekommen war ich enttäuscht wie schlecht die Bilder waren und dass das Gefühl dieser Stadt mit den riesigen Wolkenkratzern gar nicht rüberkommt. Wie auch, wenn von allen Gebäuden nicht mal die Hälfte drauf ist… New York schreit nach Ultraweitwinkel. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich richtig fotografieren – ich wollte bessere Fotos machen! Letztendlich war das auf jeden Fall einer der Auslöser die mich zur Fotografie getrieben haben. Und ja, dieses Mal sind die Bilder deutlich besser! Einige davon gefallen mir sogar sehr gut. Seht selbst!

Skyline von Brooklyn aus gesehen bei blauer Stunde…

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Downtown beim Rockerfeller Center mit ND-Filter und Langzeitbelichtung. Ich liebe solche Bilder mit ziehenden Wolken.

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Chrysler building und Mitzieher eines Taxis…

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Hier Fotos von der Grand Central Station bzw. in direkter Umgebung. Alle Außenaufnahmen im Abendlicht fotografiert.

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Natürlich lohnt sich auch immer der kurze Ausflug nach Staten Island. Von dort hat man ganz gute Sicht auf die gesamte Skyline der Stadt sowie auf die Freiheitsstatue, da man hier mit dem Schiff direkt vorbei fährt.

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Zurück in der Stadt und ab in Richtung Wall Street und Börse…

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Das letzte Mal als ich in NYC war, stand der neue One World Trade Center noch nicht… Nun war es gerade im Endstadium des Aufbaus. Fand den Bildausschhnitt irgendwie passend mit der Polizei im Vordergrund…

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Ein Gebäude welches mir wirklich sehr gefällt ist das Flat Iron Building. Hier habe ich eine längere Belichtung gemacht, um die vielen vorbeifahrenden Autos einzufangen. Außerdem noch ein Foto kurz bevor die Sonne unterging. Mir haben die tollen Schatten durch die tiefstehende Sonne gefallen!

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Nun noch ein Bild vom Empire State Building… Ich habe das extra etwas „geisterhaft“ bearbeitet. Sieht so ein bisschen aus wie in einer verlassenen Stadt…

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Außerdem noch der Times Square:

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Natürlich muss man auch auf das Empire State oder das Rockerfeller Center hochgehen. Da ich 2009 schon auf dem Empire State war, ging es dieses Mal aufs Rockerfeller! Man hat einen grandiosen Blick über die Stadt und sieht auch das Empire State Building. Im Sommer könnte man auch den Central Park schön sehen. Hier also was von oben…

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Die beiden Eingangsbilder der Skyline bei blauer Stunde sind wie gesagt von Brooklyn aus entstanden. Hierzu muss man über die Brooklyn Bridge. Und mit jedem Schritt Richtung Brooklyn hat man einen besseren Blick auf die Skyline.

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Wir sind rechtzeitig in Brookyln angekommen, um den Sonnenuntergang und anschließend bei blauer Stunde (siehe auch oben) sowie bei Nacht zu fotografieren. Beim ersten Bild habe ich absichtlich stark unterbelichtet, um die rote Farbe zu betonen und die Skyline nur als groben Umriss darzustellen.

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NYC

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Nach einem geilem Roadtrip, spontanen Entscheidungen, ob man an einem bestimmten Platz noch länger verweilen möchte oder lieber weiter zieht (FREIHEIT!) und paar geilen Tagen in New York ging es dann wieder in die Heimat. Byebye USA – die Arbeit ruft wieder!

Death Valley, Grand Canyon & Antelope Canyon // 2014

Von der Kälte ging es wieder ins Warme. Hier also die letzten beiden Schneebilder von der Fahrt ins Death Valley!

Death Valley

Death Valley

Wirklich interessant was so ein paar Stunden Autofahrt in Kalifornien ausmachen können. Nur wenige Stunden später und ein gutes Stück näher am Death Valley sah es dann nämlich so aus…

Death Valley

Unser Navi lotste uns über die Death Valley Road. Das Problem war: es handelte sich um die OLD Death Valley Road. Bis heute sind wir wahrscheinlich die beiden einzigen Idioten die diese Straße benutzt haben. Sie war sehr eng, war nicht geteert und hatte überall Schlaglöcher. Es war im Grunde genommen gar nicht möglich mit dem Auto ohne Aufzusetzen durchzukommen. Unsere Hoffnung, dass die Straße nur ein kurzes Stück so schlecht ausgebaut ist hat sich leider nicht bestätigt. Stattdessen sind wir sicher 2 Stunden über solche Straßen gefahren. Ab und zu musste man sogar von Felsen herunter gebrochene Steinbrocken von der Straße räumen. Haha! Klingt übel, war’s auch! Aber irgendwie war es dadurch auch extrem lustig und es sind ein paar witzige Videos entstanden… 😀 Landschaftlich war es im Übrigen auch sehr schön. Hier die Fotos!

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Spätestens auf dem folgenden Bild erkennt man, dass man im Death Valley angekommen ist. Viel Sand und Staub, ausgetrocknete Äste, Kakteen…

Death Valley

Ein Sight des Death Valleys sind die Sanddünen. Dort sind wir durchgewandert. Der Sand ist super fein und hat durch den Wind eine tolle Struktur – manchmal kann man richtige Muster erkennen.

Death Valley Death Valley Death Valley

Auch ziemlich cool ist Zabriskie Point. Verrückte Gesteinsformationen, die so ein bisschen an Marmorkuchen erinnern. Leider sind wir hier nur am Tag gewesen und haben bisschen umher geknipst. Sicher toll wäre das zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang gewesen!

Death Valley

Death Valley

Auch verrückt ist Badwater Basin. Man befindet sich dort 85.5 Meter unterhalb des Meeresspiegels und es ist nur Salz zu sehen. Wenn man zur richtigen Jahreszeit da ist kann man sogar Salzsteinformationen entdecken. Bei uns war es leider noch nicht ganz so weit. Außerdem waren wir wieder im harten Mittagslicht da. Man kann aber zumindest erkennen, was ich meine… Davon gibt es im Internet aber wirklich tolle Bilder bei blauer Stunde oder früh morgens, wo man das noch besser sehen kann.

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Von oben kann man das ganze Salz auch sehr gut erkennen.

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Death Valley

Und nach diesen Schattenspielen ging es weiter zum Grand Canyon. Die Freude war groß und wir wurden auch nicht enttäuscht. Leider war der Nordeingang zu unserer Reisezeit gesperrt. Wir konnten also nur den südlichen Teil ansehen. Aber auch hier gibt es ja einiges zu sehen… Außerdem sieht der Canyon halt irgendwie von überall auch ähnlich aus. Trotzdem schon krass diese Schlucht!

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Schön ist, dass man von manchen Stellen den Colorado River sehen kann!

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Und an dieser Stelle haben wir einfach mal das Auto abgestellt und haben den Sonnenuntergang abgewartet. Das war wirklich geil! Außerdem sind wir am nächsten Morgen an eine ähnliche Stelle zum Sonnenaufgang.

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Grand Canyon

Grand Canyon

Unser treuer Wegbegleiter…

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Grand Canyon

Kurz vor einem Gewitter…

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Ein paar Tiere lungern im Park auch herum …

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Dann ging es weiter zum Lower Antelope Canyon. Im Endeffekt handelt es sich dabei um eine Schlucht mit Sandsteinformationen. Die Schlucht ist so gut wie unterirdisch, da es nur einen sehr kleinen Schlitz gibt, wo das Licht der Sonne hereinscheinen kann. Hierdurch nehmen die Sandsteinformationen unterschiedliche Farben an. Je nach Stand und Einfallswinkel der Sonne können sie rot, orange oder auch bläulich erscheinen. Wirklich beeindruckend – absolute Empfehlung! Ganz in der Nähe des Canyons befindet sich noch der Horseshoe Bend. Da wollte ich eigentlich auch unbedingt hin, aber wir wussten nicht, dass das unmittelbar in der Nähe ist, sodass wir tatsächlich vorbei gefahren sind… Sehr schade! Naja, nun zu den Bildern vom Antelope Canyon. Ein Stativ für gute Bilder ist dort übrigens Pflicht, denn sonst ist es viel zu dunkel um bei angenehmer ISO zu fotografieren.

Antelope Canyon

Antelope Canyon Antelope Canyon Antelope Canyon Antelope Canyon

Aufgrund der extremen Helligkeitsunterschiede in der Schlucht und des Himmels bzw. des hereinfallenden Lichtes habe ich immer wieder HDR-Aufnahmen aus 3-5 Bildern gemacht.


Antelope Canyon
Antelope Canyon Antelope Canyon

Lake Tahoe & Yosemite Nationalpark // 2014

Nach den beiden Städten ging es weiter in die Natur. Witzig war, dass wir bei der Reise wirklich alles an Klamotten benötigt haben. Von der Badehose bis zum Wintermantel und den Handschuhen war alles dabei und wurde alles genutzt. In LA war es zum Beispiel warm und am Lake Tahoe war es eisig! Allerdings hat die Landschaft dort wirklich einiges zu bieten, gerade im Winter. Sehr schöner See!

Tahoe

Tahoe

Wir waren immer wieder mal an diesem Aussichtspunkt und am zweiten Tag haben wir uns dazu entschlossen von dort aus eine kleine Wanderung auf einen höher gelegenen Aussichtspunkt zu machen. Über die schneebedeckten Felsen ging es nach oben, die Sonne scheinte… Winterparadies! Richtig genießen konnte ich die frische Luft und die tolle Umgebung dann als wir oben angekommen sind und ich mein Stativ aufbaute, den ND-Filter auf die Kamera schraubte und mich auf die Suche nach tollen Motiven machte. Meine Ergebnisse sehr ihr hier:

Tahoe

Tahoe

Tahoe

Tahoe

Snowboarden kann man in der Umgebung des Lake Tahoes auch. Etwas was wir nicht gemacht haben, aber gerne gemacht hätten! Unsere Ausrüstung haben wir natürlich nicht mitgenommen und alles inklusive Snowboardkleidung auszuleihen war uns dann doch zu anstrengend. Also musste ein trauriger Blick auf die tolle Piste ausreichen.

Tahoe

Unten am See zeigte sich ebenfalls eine tolle Kulisse. Umgeben von Bergen und Winterlandschaft lassen es sich auch die Enten auf dem See gut gehen! Interessant war für mich die Kombination aus Schnee, Sand und Wasser, wenn man direkt am Ufer war.

Tahoe Tahoe Tahoe  Tahoe

Inzwischen hat einem schon fast wieder die Sonne aus LA gefehlt, aber es ging weiter Richtung Yosemite Park, wo es nur bedingt wärmer war. Allerdings mindestens genauso schön… Auch die Fahrt dort hin war nicht langweilig. Wir mussten aufgrund eines gesperrten Passes einen Umweg fahren. Dort war dann Schneekettenpflicht. Naja, die hatten wir natürlich nicht. Zum Glück lief aber trotzdem alles problemlos!

Yosemite Yosemite Yosemite

Den Nationalpark kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen! Schön und vor allem auch vielfältig! Hier habe ich viele Fotos gemacht, viele Langzeitbelichtungen mit ND-Filter und fast alles mit meinem Ultraweitwinkel auf der 6d aufgenommen.

Yosemite

Yosemite Yosemite Yosemite Yosemite

Das folgende Bild ist mein Lieblingsbild aus dem Yosemite. Die ziehenden Wolken durch die lange Belichtungszeit, das ruhige Wasser und der riesige Felsbrocken im Hintergrund. Dort hätte ich stundenlang sitzen können!

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Zwar haben wir leider keinen Bären gesehen, dafür einige Rehe. Es lächelt mich sogar an!! 😉

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Und zum Abschluss noch drei Fotos (2 Langzeitbelichtungen) von den Yosemite Falls!

Yosemite Yosemite

Yosemite

California 1 & San Francisco // 2014

Von LA ging es weiter nach San Francisco. Und zwar über die California 1, einer wunderschönen Straße, die direkt an der Küste entlang ans Ziel führt. Allerdings sollte man Verspätung einkalkulieren, denn man muss ein paar Mal aussteigen, weil die Landschaft so schön und vielfältig ist. Außerdem verändert sich dort der Himmel und das Licht andauernd – ständig ziehen dicke dunkle Wolken auf und wenige Minuten später knallt wieder die Sonne. Sehr interessant für uns Fotografen! Ich lass mal Bilder sprechen …

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Immer inklusive: der Blick aufs Meer!

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Big Sur…

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Unterwegs trifft man an einer Stelle auf ein paar dieser Kollegen… Sie chillen in der Sonne und lassen es sich gut gehen. Yo – läuft bei denen!

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Manche sind auch ganz groß unterwegs…

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Nach mehreren Stunden Autofahrt ist man dann endlich angekommen: San Francisco! Eine Stadt, die inzwischen zu einer meiner Lieblingsstädte geworden ist. Die Stadt hat ein ganz spezielles Flair und sie ist einfach super schön! Die Straßen haben enorme Steigungen und das macht selbst die Autofahrt in einer USA-typischen Automatik-Karre lustig.

Früh morgens bin ich auf gestanden und stand ab 05.30 an der Golden Gate Bridge. Stativ aufgebaut und auf den richtigen Moment gewartet. Ich denke das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Zum Glück war nicht alles zugezogen, die Brücke war schön beleuchtet und es sind tolle Fotos entstanden.

San Francisco San Francisco

Nachmittags dann sah das alles schon wieder ganz anders aus… Hier sieht man, dass es sich als Landschaftsfotograf tatsächlich lohnt früh aufzustehen und eben zu Sonnenuntergang / blauer Stunde zu fotografieren. Das Bild am Nachmittag ist um einiges schlechter, zeigt aber wie die Brücke meistens aussieht.

San Francisco

Hier noch die Bay Bridge:

San Francisco

Nachts Downtown. Keine riesen Hochhäuser wie in anderen amerikanischen Großstädten, trotzdem hat es was… Auch die Bay Bridge ist schön bei Nacht! Das erste Bild hat mir übrigens einen Strafzettel in Höhe von 75$ wegen 5 Minuten (!!) Falschparken eingebracht. Fail! Auch war ein Verhandeln mit dem Officer leider nicht möglich… 😀

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San Francisco

An einem Tag haben wir beschlossen auf einen hohen Berg hochzulaufen, wo man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Hier mal ein Foto davon. Schön finde ich, dass man sieht wie die Straßen immer gerade verlaufen – welcome to the USA!

San Francisco

Auch bekannt ist die Stadt für die Straßenbahnen. Einfach chillig…
San Francisco

San Francisco

Man findet in San Francisco die sogenannten painted ladies, die dem ein oder anderen aus der Serie „Full House“ bekannt sein dürften.

San Francisco

San Francisco

Blick auf Alcatraz

San Francisco

Allgemein sind die Häuser dort einfach irgendwie cool. Ebenso sieht man hier gut die Steigung der Straße. Die ist hier aber noch in erträglichem Rahmen, auch wenn man die Straße hoch läuft. Das geht in der Stadt deutlich heftiger!

San Francisco

San Francisco

Lombard Street! Ist die bekannteste Straße in San Francisco, da es die einzige ist die sich schlängelt. Wir sind sie einmal mit dem Auto gefahren.

San Francisco

Fazit: In diese Stadt komm ich definitiv nochmal hin!

Los Angeles & Las Vegas // 2014

WOOOOOOOHOOOOO! Kurze Hose, T-Shirt, Sonnenbrille – ab in die Sonne. California ruft! Mit einem Freund war ein großer Roadtrip geplant. Es sollte nach LA gehen um einen Freund zu besuchen, weiter über die California 1 nach San Francisco, zum Lake Tahoe, Yosemite Park, Death Valley, Grand Canyon, Antelope Canyon, Vegas und zum Schluss noch nach New York. Einfach nur fett! Und alles ohne groß zuvor Hotels zu buchen. Stattdessen immer spontan sein und dort bleiben, wo es einem am besten gefällt!

Nun aber erst mal zu L.A.! Den Anfang macht die Gegend um Venice Beach:

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Nicht fehlen darf natürlich ein Besuch des Hollywood Boulevards:

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H O L L Y W O O D !

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Und hier noch ein cooles Bild vom Blick auf die LA Skyline.

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Es ist zwar ein geiles Feeling durch LA zu gehen, vor allem bei schönem Wetter. Aber trotzdem hat mich die Stadt nicht so umgehauen. Vielleicht hatte ich einfach zu große Erwartungen… Weiter mit Las Vegas! Auch wenn Vegas eigentlich das Ende unserer Reise darstellt möchte ich es zusammen mit LA vorstellen. Vegas ist natürlich eine ganz spezielle Stadt. Tagsüber hässlich, nachts leuchtet und blinkt alles. Alles dreht sich nur um Alkohol, Casino, Stripclubs und chillen. Achja und heiraten! Auf jeden Fall keine Stadt wo man tatsächlich leben möchte. Zum Urlaub machen mit Jungs aber genial! Da die Stadt tagsüber nicht sehenswert ist, gibt es nur ein paar Fotos bei Nacht.

Vegas selbst zeigt sich als Stadt aus vielen Miniatur-Städten. So gibt es einen Bereich Little Paris…

Vegas

Vegas

Little Paris befindet sich direkt gegenüber von den berühmten Hotels Bellagio oder Caesars Palace. Witzig, wenn man die Hotels bisher nur aus Kinofilmen kennt. Als ich das Caesars Palace mit dem roten Schriftzug zum ersten Mal gesehen habe, musste ich direkt an den Film „Hangover“ denken…

Vegas

Vegas

Little New York…

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Noch einigen Casinobesuchen war das Geld verspielt und ich musste die Stadt verlassen… 😉

Vegas

Hamburg & Kopenhagen // 2014

Hamburg – meine Perle! Leider habe ich dort nie gewohnt, aber irgendwie packt mich diese Stadt. Für mich hat sie etwas ganz besonderes! Darum bin ich 2014 auch wieder dort hin. Fotografieren war hier zwar zweitrangig, aber meine Kamera habe ich dann noch ein, zwei Mal herausgeholt. Die ersten beiden Bilder gefallen mir am besten!

Hamburg

Hamburg

Natürlich muss auch ein Bild der Speicherstadt gemacht werden. Es war nachts und leider hat es geregnet. Am nächsten Tag bin ich allerdings nochmal bei besserem Wetter in die Speicherstadt und habe ein schnelles Panorama gemacht.

Hamburg

Hamburg

Hamburg

Die Sankt Michaelis Kirche aka „Michel“ ist die bekannteste Kirche in Hamburg. Nen Astra in die Hand und dort im Grünen chillen – easy! Oder einfach mit Fischbrötchen an den Hafen setzen…

Hamburg

Hamburg

Hamburg war eigentlich nur ein kurzer Stop auf unserem Weg an die Nordsee. Von dort gibt es auch noch ein kleines Bildchen von einem schönen Leuchtturm und paar Schäfchen – hach, ist das idyllisch.

Nordsee

In Kopenhagen lässt es sich ebenfalls aushalten. Schöne Stadt, vor allem die Plätze rund um Nyhavn am Wasser. Auch schön ist die Frederikskirche und die Oper.

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Wenn man den ganzen Tag gelaufen ist, dann freut man sich auf schöne kleine Cafés und Kneipen, wo man gemütlich entspannen und etwas trinken kann.

Kopenhagen

Kopenhagen

Borneo & Bali // 2013

Die letzten beiden Stationen unserer Asienreise waren Dschungel und Entspannung. Zuerst sind wir nach Sandakan auf die Insel Borneo geflogen. In der Stadt selbst kann man nicht viel machen, aber von dort aus kommt man sehr schnell in die Unmengen an Urwald und Dschungel. Im Prinzip ist die gesamte Insel grün. Wir hatten dann natürlich auch einige Ausflüge vor! Zum einen wollten wir Orang-Utans sehen, die inzwischen fast nur noch auf Borneo leben. Außerdem stand eine Flussfahrt auf dem Kinabatangan River auf dem Programm, einem Fluss der sich quer durch den gesamten Dschungel schlängelt. Dort kann man natürlich auch einige wilde Tiere sehen.

Die Orang-Utans haben wir vor allem in einer Aufzuchtstation besichtigen können. Das ist prinzipiell ein Ort im Dschungel, an welchem die Art geschützt und gepflegt wird. Die Tiere bekommen dort auch Futter. Anders als im Zoo können sie sich aber frei bewegen und kehren immer wieder zur Station zurück. Wir konnten sie sowohl beim relaxen, als auch beim herumtollen beobachten.


Borneo

Borneo

Borneo Borneo Borneo

Borneo

Dann ging es noch tiefer in den Dschungel und das Abenteuer wurde noch spannender. Komplett eingesprüht mit Insektenspray, bepackt mit hohen Stiefeln und Regenjacke ging es los und ab aufs kleine Holzboot. Damit ging es dann über den Fluss. Krokodile, Schlangen, Spinnen, Stechmücken… Alles war auf diesem Trip dabei. Ein besonderes Highlight waren aber die wilden Elefanten und die Nasenaffen. Nasenaffen gibt es tatsächlich nur auf Borneo und sie sehen wirklich lustig aus. Auch viele bunte Vögel hat man sehen können. Da ich auf der Reise größtenteils gefilmt habe, gibt es leider nicht von allen tollen Ereignissen und Entdeckungen DSLR-Fotos. Meine Kamera ist übrigens wasserfest, das war bei der Luftfeuchtigkeit auch wichtig. Trotzdem lohnt es sich die Kamera in eine Plastikfolie einzupacken.

Borneo

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Wir waren wirklich nicht weit entfernt von den Tieren. Einmal sind die Elefanten sogar auf uns zugeschwommen. Tolles Gefühl!

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Dieses kleine Äffchen hat nur für einen kurzen Moment aus dem Versteck hervorgeschaut, um zu sehen was da los ist. Zum Glück hatte ich die Kamera gerade parat. Und klick – Spiegel klappt, Foto im Kasten!


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Von etwas weiter weg sieht man hier eine Familie von Nasenaffen.

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Und mit diesem Bild im Sonnenuntergang verabschiedeten wir uns aus den tiefen des Urwalds. Das Licht war dort allgemein super schön am Morgen und Abend.

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Nach mehreren Wochen Städtetrips und Dschungelabenteuer ging es dann zur wohl verdienten Entspannung über. Hier haben wir uns für Bali und ein Luxushotel entschieden. Da wollten wir immer schon mal hin… Die meiste Zeit waren wir im Hotel, nur 2 Tage ging es auf Ausflug, daher gibt es von hier auch nicht allzu viele Bilder. Zunächst ein kleiner Eindruck vom Hotel (Ayodya Resort in Nusa Dua).

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Die Anlage war wirklich sehr schön und schon alleine der Gang in die Lobby zeigte, dass man nicht in irgendeinem Hotel war. Dazu der Welcome-Drink und man fühlt sich direkt wohl.

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Morgens am Frühstückstisch hat man an einem kleinen Teich essen können mit ganz vielen schönen Vögeln und auch einem Waran, der gerne mal über die Hotelanlage spazierte. Aber keine Angst – der will nur spielen!

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Auch der hoteleigene Beach konnte sich sehen lassen. Das dort angesiedelte Restaurant war auch mega lecker!

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Ich mag dieses Foto! Sonnenaufgang, morgens um 5 und das Schiff mit Besatzung im Sand. Typisches Foto aus dem Paradies.

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Und hier das angesprochene Essen… Einfach nur lecker!

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Als Ausflugsziele haben wir uns Reisterrassen und den Tanah Lot Tempel ausgesucht. Schnorcheln waren wir auch noch. Gopro mit dabei und ein paar Unterwasserfilme gedreht – da gibt’s schon was zu sehen! 🙂 Reisterrassen waren nicht so der Hit, da der Reis leider erst frisch geschnitten wurde. Daher gibt es von hier auch keine besonders zeigenswerten Fotos. Toll war allerdings der Tempel bei Sonnenuntergang! Nice, oder?

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Singapur & Kuala Lumpur // 2013

2013. Eine große Reise stand vor der Tür. Es sollte nach Südostasien gehen. Start war Singapur, weiter nach Kuala Lumpur, dann nach Sandakan in den Dschungel und zum Abschluss noch eine Zeit lang Entspannung auf Bali. Man, wie ich mich darauf gefreut habe! Nach längerer Planung war es dann endlich so weit und der Flug ging mittags von München nach Singapur. Nach mehreren Stunden Flug sind wir endlich müde angekommen. Sofort ins Hotel, Sachen abgelegt und trotz Müdigkeit direkt auf Besichtigung gegangen. Bei Nacht sieht die Stadt richtig schön aus. Überall hohe Gebäude, bunte Lichter. Einfach toll. Hier ein Blick auf Downtown.

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Ein sehr berühmtes Hotel und sicherlich auch ein wichtiges Sight der Stadt ist das Marina Bay Sands. Wenn man dort davor steht, sieht es noch viel krasser aus als auf den Bildern. Vom Ufer aus hat man einen tollen Blick auf das Gebäude. Ich bin extra zum Fotografieren hin als gerade die Lightshow war – sehr beeindruckend.

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Das Hotel hat auf dem Dach einen Infinity Pool, also ein Pool mit freiem Blick auf die Stadt. Dort kommt man allerdings nur als Hotelgast rein. Außerdem gibt es noch spezielle Sonderzeiten, zu welchen wöchentlich eine begrenzte Anzahl an Personen nach oben können. Oder man lässt sich eben von Hotelgästen mit nach oben nehmen … Wir haben uns dafür entschieden einfach einen Drink in der edlen Rooftopbar, ein Stock über dem Pool zu nehmen. Gut, der Mojito war nicht ganz günstig, aber er war lecker und wahnsinns Ausblick war inklusive. Das folgende Bild zeigt die Bar.

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Nahe dem Marina Bay Sands sind die sogenannten Supertrees gelegen. Ein großer Park mit pflanzenbewachsenen Stahlgerüsten, die natürlich wieder beleuchtet sind. Bei Nacht sehr schön. Auch hier gibt es hin und wieder Lightshows.

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Da es unsere erste Asienreise war, waren wir mit den Speisen anfangs noch etwas vorsichtig und haben nicht die heftigsten Straßenstände ausprobiert, sondern haben uns noch an etwas teurere Food Courts gehalten. Später hat sich das allerdings geändert… Zum Glück, denn das Essen dort ist wirklich mega lecker und super günstig noch dazu.

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Meine absoluten Lieblingsfrüchten waren diese hier.. Sie nennen sich Rambutan und schmecken so ähnlich wie Litschis. Nicht zu empfehlen ist allerdings die stinkende Durian 😉

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Hier sieht man noch einen Durian-Verkäufer. Witzig ist, die Frucht stinkt so, dass es in Zügen sogar verboten ist sie mitzuführen!

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In der Stadt sieht man hin und wieder einen Buddha, welcher von den Einheimischen angefasst wird und häufig kniet man sich auch vor ihm nieder.

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Unterwegs waren wir meist mit den Öffentlichen. Die Metro dort ist super und alles sehr sauber. Die Strafen bei Verschmutzung sind hoch!

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Das Riesenrad (Singapore Flyer) war zu dem Zeitpunkt als wir dort waren das größte der Welt. Inzwischen ist es „nur“ noch das zweitgrößte weltweit – das größte ist derzeit in Las Vegas. Die Fahrt war cool, weil man noch mal einen ganz anderen Ausblick auf die Stadt hat. Links sieht man das Marina Bay Sands, vorne die Skyline. Geile Stadt!

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Einmal sind wir abends in Downtown auf dem höchsten Gebäude auf dem Rooftop in einer Disko gewesen. Dancen mit diesem Ausblick? Yes, sir!

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Zum Abschluss sind wir noch an den Beach dort. Allerdings alles künstlich angelegt und war letztendlich eher ein Reinfall… Naja.

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Natürlich haben wir noch viel mehr gemacht, aber nicht alles per DSLR dokumentiert. Weiter ging es dann nach Kuala Lumpur. Dort sind die Petronas Towers das Wahrzeichen der Stadt, welche man sehen sollte. Verbunden sind sie mit einem kleinen Übergang, in welchen man auch rein kann. Allerdings sind die Preise hoch, die Warteschlangen lang und meiner Meinung nach muss das nicht sein. Lohnt sich glaube ich nicht so richtig! Die Gegend in der die Tower stehen (KLCC Areal) ist schön!