Istanbul // 2015

Es ist eigentlich schon verrückt, dass man nur 3 Stunden Flug auf sich nehmen muss, um in eine komplett andere Welt einzutauchen. Dann ist man nämlich in Istanbul gelandet und die Kultur ist einfach eine komplett andere. Ich war daher sehr gespannt auf die Reise. Außerdem hat jeder der bereits in Istanbul war nur gutes zu erzählen gehabt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Als wir angekommen sind war ich allerdings erst einmal enttäuscht. Der erste Eindruck der (Innen)Stadt war „heruntergekommen“. Naja, sicher wird sich das noch legen. Jede Stadt hat ja schöne, rausgeputzte Flecken…  So fing unsere Erkundung an:

Istanbul

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Anschließend sind wir weiter in die große Einkaufsstraße. Hier fährt die Taksim, die Stadt sieht etwas besser aus (allerdings immer noch nicht schön) und man trifft auf sehr viele unterschiedliche Menschen. Perfekt für die Streetfotografie! Allerdings habe ich auch hier keine Genehmigungen und dementsprechend muss ich euch die Bilder leider vorenthalten. So sah es dort aus:

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Unser Hotel lag nahe der Galata-Brücke und war auf jeden Fall vollkommen in Ordnung. Vom Restaurant aus hatte man eine super Aussicht. Das war der Blick vom Frühstückstisch …

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Läuft man über die Galata-Brücke trifft man als erstes auf eine der vielen Moscheen! In dem Fall handelt es sich um die Yeni Cami (Neue Moschee).

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Eine der bekanntesten Moscheen ist die Hagia Sophia. Hier ein Bild davon! Wie man sieht ist es um die Moscheen herum schön. Schöne Plätze, Grün, Wasser… Nur wenige Meter weiter ist die Stadt allerdings alles wieder heruntergekommen. Ehrlich gesagt war ich da echt enttäuscht. Selbst in Kuala Lumpur gab es wirklich Gegenden/Viertel die grundsätzlich schöner waren oder zumindest so aussahen. Vielleicht habe ich Tomaten auf den Augen oder habe nicht alles gesehen, aber das meiste was ich gesehen habe war heruntergekommen. Naja, weiter mit Bildern… Hagia Sophia!

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Direkt in der Nähe findet man die blaue Moschee. Hiervon hab ich im Wesentlichen nur Details fotografiert.

Istanbul

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 Vorher hatte ich schon einmal kurz die Galata-Brücke erwähnt. Teilweise ist es dort ziemlich touristisch. Es gibt viele Fischrestaurants, wo die Besitzer alle versuchen einen ins Restaurant zu locken. Auf der Brücke selbst stehen unzählige Angler. Dies ist sie – die Galata-Brücke:

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An einem Tag habe ich mich auf die Brücke gestellt und den Sonnenuntergang genossen. Mit dabei die Kamera, um ein Timelapse aufzunehmen. Es zeigt wie die Sonne gerade untergeht, die Beleuchtung der Moschee angeht, Möwen umher fliegen und Boote immer hin und her fahren… Sieht cool aus! Hier ein Einzelbild aus dem Timelapse!

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Apropos schöne Flecken in Istanbul. Natürlich sind wir ein mal mit dem Schiff über den Bosporus auf die asiatische Seite gefahren. Dort fährt man an unzähligen Moscheen, luxuriösen Villen vorbei. Auf dem Wasser tummeln sich Yachten. Während der Fahrt sieht es also tatsächlich schön aus! Auf der asiatischen Seite selbst zeigt sich dann aber wieder gewohntes Bild…

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Auf der Fahrt habe ich eine fliegende Möwe gesehen und kam auf die Idee einen Möwen-Mitzieher zu machen. Schnell mein 135 2.0L ausgepackt, aufgeschnallt und Feuer frei! Mein bester Treffer sieht so aus:

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Auf der asiatischen Seite ist vor allem dies hier ein berühmter Spot. Entspannt sitzen die Einheimischen auf Teppichen, trinken Tee und genießen diesen Ausblick.

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Zurück an der Galatabrücke habe ich ein weiteres Timelapse aufgenommen. Angefangen hat die Aufnahme nachmittags bei Tageslicht und unbeleuchteter Moschee, geendet hat sie so:

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Panorama mit Blick auf die oben gezeigte Moschee! Das Bild ist aus fünf einzelnen Hochkantfotos entstanden, die per digitaler Bildbearbeitung in Photoshop zu einem Bild zusammengefügt wurden.

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Nun zu meinem absoluten Lieblingsbild. Ich habe bei dem Bild wirklich lange mit der Perspektive experimentiert. Zuerst von weiter oben, dann ganz frontal, leicht schräg… Alles… Klar war aber, es sollte der Himmel mithilfe ND-Filter und langer Belichtungszeit dramatisch gestaltet werden. Dann kam mein letzter Versuch. Die Tulpen im Vordergrund, der kleine Springbrunnen, leicht unterbelichtet. PERFEKT! Was meint ihr? Ich liebe das Bild! Bearbeitet worden ist es im Übrigen nur schwach. Schon die Raw-File sah geil aus…

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Direkt an der eben gezeigten Moschee befindet sich ein großer Gewürzmarkt. Dort sind wir auch drüber geschlendert und haben auch etwas gekauft.

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Grundsätzliches Fazit: die Stadt ist nicht schön, so wie es mir vorher oft gesagt wurde. Die Gebäude sind größtenteils heruntergekommen, was aber nicht bedeutet, dass es mir in Istanbul nicht gefallen hat. Ich hatte nur falsche Erwartungen. Es war interessant und ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Kultur einfach eine ganz andere ist. Allein schon einmal so eine Moschee in echt zu sehen ist toll… Ganz nebenbei schmeckt das Essen super und dass die Stadt am Wasser liegt ist auch sehr schön. Auf jeden Fall ist es ein Erlebnis wert. Trotzdem gibt es für mich „bessere“ Städte auf der Welt.

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Chicago // 2015

Chicago

„Im Winter nach Chicago?? Bist du verrückt?!“ Das waren so ziemlich die ersten Kommentare, die mir begegneten als ich meine Reisepläne verkündete. Der Grund dafür ist die eisige Kälte, denn im Winter sind Temperaturen unter -20 Grad in Chicago nicht gerade ungewöhnlich. Und durch den Wind wirkt das alles sogar noch kälter. Kein Wunder warum es im Februar die Schnäppchenangebote nach Chicago gab… Naja, mich sollte das nicht abschrecken und so bin ich mit meinem Bruder losgeflogen. Es war zwar tatsächlich unfassbar kalt, dafür gab es auch einiges zu sehen, was man im Sommer nicht zu sehen bekommt. Zum Beispiel der gefrorene Chicago River mit all den schwimmenden Eisschollen zwischen den Hochhäusern.

Chicago

Chicago

Auch der Lake Michigan war größtenteils gefroren. Laut den Nachrichten war er prozentual schon lange nicht mehr so stark zugefroren wie in diesem Jahr. Leuchtet bei teilweise -25 Grad und gefühlten -33 Grad aber ein!

Chicago

Bei solchen Temperaturen ist es Pflicht sich warm anzuziehen und immer wieder ist ein kurzer Stop in einem Café notwendig. Dafür hat man Glück und an sonst überfüllten Plätzen wie am Chicago Bean ist es recht leer. Lange Belichtungszeit und schon ist niemand mehr zu sehen … TOP! 🙂

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Was mir an amerikanischen Großstädten immer gefällt sind diese Treppen….

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Chicago

Wir sind sowohl auf den Willis Tower (Sears Tower) als auch den John Hancock Tower hoch. Willis Tower hat mir aber viel besser gefallen. Man hat eine gute Sicht auf Downtown aus verschiedenen Perspektiven, sieht aber trotzdem noch den Lake und ist einfach mitten drin in der Stadt. So kann man auch den Chicago River sehen. Vom Hancock Tower hat man einen besseren Blick auf den Lake, dafür ist der Blick auf die City eher einseitig und man ist weiter außerhalb. Trotzdem beides cool. Hier der Blick vom Willis Tower:


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Chicago

Und hier der Blick vom John Hancock Tower. Man sieht den Willis Tower hinten rechts. Das große Gebäude in der Mitte ist der Trump Tower, so ziemlich das Zentrum von Chicago und direkt am Chicago River.

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Willis Tower:

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So sieht der Trump Tower von nahem aus…

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Besonders sind die beiden Parkhäuser, die aufgrund ihrer Form tatsächlich auch „Maiskolben“ genannt werden. Die folgenden zwei Bilder zeigen das Gebäude.

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Einfach so: Mitzieher eines BMW, im Hintergrund sieht man noch leicht das Riesenrad vom Navy Pier. Hier waren wir auf dem Weg nach oben zum North Avenue Beach, um den gefrorenen See und die Eisberge auf dem Sand sehen zu können und die Skyline aus anderer Perspektive zu sehen.

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Dabei sind wir auch durch den kostenlosen Zoo gelaufen …

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Chicago

Nun zu den verschiedenen Aufnahmen vom North Avenue Beach… Man achte auf das Eis im Vordergrund. Wirklich verrückt, wenn man sich vorstellt, wie das dort hinkommt. Wasser vom Lake Michigan schwappt über und bildet am Strand tatsächlich richtige Eisberge, solange bis der Lake selbst am Ufer gefroren ist. Um die Fotos zu machen hat es mich ein paar Mal fast auf die Schnauze gehauen…


Chicago
Chicago

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Chicago

Chicago

Der Ausflug nach oben hat sich gelohnt oder? 😉 Auf dem Rückweg sind wir zur blauen Stunde bzw. kurz danach am Navy Pier vorbei und haben auf einem Parkdeck ein Foto der Skyline mit dem Riesenrad im Vordergrund gemacht. Ein Tag vorher waren wir schon mal da, um den Spot zu finden. Zwei Stunden haben wir gesucht !!! Erst Google Maps hat uns dann letztendlich geholfen. Der Eingang und die sämtlichen Aufzüge die man nutzen musste, um nach oben zu kommen waren einfach viel zu versteckt.

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Zurück in der City habe ich am nächsten Tag viel Street Photography betrieben. Hierbei sind auch viele coole Portraits entstanden. Leider kann ich aufgrund der fehlenden Berechtigungen zur Veröffentlichung keines zeigen. Hier dafür etwas von Downtown.

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Im Zentrum sind mega viele Parks angesiedelt. Leider sind sie im Winter natürlich gar nicht richtig zu sehen oder zumindest nicht schön, da alle Bäume kahl sind. Bei uns war dort Totenstille, da überall Eisplatten auf dem Boden waren, nicht geräumt wurde und demzufolge kaum jemand umher lief.

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Witzig: es wird rund um die Uhr gearbeitet, aber auch die Jungs gönnen sich mal ihren Schlaf… Wenn man nicht von der Baustelle darf, dann halt vorort pennen.. 😀

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Weiter geht es mit Bildern vom roten Flamingo und der Börse sowie einem Panorama des Jay Pritzker Pavillions von Frank Gehry. Gehry? Den Namen kenn ich doch! Tatsache: auch wenn ich mir sonst nichts merken kann, aber den Namen dieses Typen konnte ich mir tatsächlich aus dem Kunstunterricht der Schule merken. Seine Architektur ist immer in demselben Design und gibt es z.B. auch in Bilbao und in LA.

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Chicago

Das eigentliche und berühmte Theater sieht aber so aus, mit dem klassischen CHICAGO Schriftzug!

Chicago

Chicago

Und dann ging es zu meinem Highlight: Fotografieren der Skyline vom Adler Planetarium aus. Man wie ich die folgenden Bilder liebe… Dort stand ich 2 Stunden und habe ein Timelapse aufgenommen. Es war zwar ars**kalt, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im ersten Bild gefallen mir die Reflexionen im Wasser. Da war es kurz vor Sonnenuntergang. Die Bilder danach sind bei blauer Stunde entstanden und sind einfach sehr speziell mit den Eisbrocken im Vordergrund und der hammer Skyline im Hintergrund! Ich habe natürlich immer lange belichtet um das Ziehen der Wolken schön mit einzufangen und dem Bild mehr Dynamik zu verleihen.

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Chicago Chicago Chicago

Dann ging es wieder zurück. Schnell noch ein Selfie vor der Skyline und ein Foto von einer weiteren Stelle mit Blick auf die Skyline mit vorbeifahrenden Zügen.

Chicago

Chicago

That’s it. SEE YA Chicago. Das nächste Mal aber im Sommer!

New York City // 2014

NYC

Nach tausenden Kilometer im Auto waren wir froh, dass wir in Vegas das Auto abgeben konnten und es ab nach MANHATTAN ging. Big Apple… Die Stadt ist einfach fett! Ich war 2009 schon einmal da und hatte eine kleine Kompaktknipse dabei. Damals fotografierte ich noch nicht „richtig“. Zuhause angekommen war ich enttäuscht wie schlecht die Bilder waren und dass das Gefühl dieser Stadt mit den riesigen Wolkenkratzern gar nicht rüberkommt. Wie auch, wenn von allen Gebäuden nicht mal die Hälfte drauf ist… New York schreit nach Ultraweitwinkel. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich richtig fotografieren – ich wollte bessere Fotos machen! Letztendlich war das auf jeden Fall einer der Auslöser die mich zur Fotografie getrieben haben. Und ja, dieses Mal sind die Bilder deutlich besser! Einige davon gefallen mir sogar sehr gut. Seht selbst!

Skyline von Brooklyn aus gesehen bei blauer Stunde…

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Downtown beim Rockerfeller Center mit ND-Filter und Langzeitbelichtung. Ich liebe solche Bilder mit ziehenden Wolken.

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Chrysler building und Mitzieher eines Taxis…

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Hier Fotos von der Grand Central Station bzw. in direkter Umgebung. Alle Außenaufnahmen im Abendlicht fotografiert.

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Natürlich lohnt sich auch immer der kurze Ausflug nach Staten Island. Von dort hat man ganz gute Sicht auf die gesamte Skyline der Stadt sowie auf die Freiheitsstatue, da man hier mit dem Schiff direkt vorbei fährt.

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Zurück in der Stadt und ab in Richtung Wall Street und Börse…

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Das letzte Mal als ich in NYC war, stand der neue One World Trade Center noch nicht… Nun war es gerade im Endstadium des Aufbaus. Fand den Bildausschhnitt irgendwie passend mit der Polizei im Vordergrund…

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Ein Gebäude welches mir wirklich sehr gefällt ist das Flat Iron Building. Hier habe ich eine längere Belichtung gemacht, um die vielen vorbeifahrenden Autos einzufangen. Außerdem noch ein Foto kurz bevor die Sonne unterging. Mir haben die tollen Schatten durch die tiefstehende Sonne gefallen!

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Nun noch ein Bild vom Empire State Building… Ich habe das extra etwas „geisterhaft“ bearbeitet. Sieht so ein bisschen aus wie in einer verlassenen Stadt…

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Außerdem noch der Times Square:

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Natürlich muss man auch auf das Empire State oder das Rockerfeller Center hochgehen. Da ich 2009 schon auf dem Empire State war, ging es dieses Mal aufs Rockerfeller! Man hat einen grandiosen Blick über die Stadt und sieht auch das Empire State Building. Im Sommer könnte man auch den Central Park schön sehen. Hier also was von oben…

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Die beiden Eingangsbilder der Skyline bei blauer Stunde sind wie gesagt von Brooklyn aus entstanden. Hierzu muss man über die Brooklyn Bridge. Und mit jedem Schritt Richtung Brooklyn hat man einen besseren Blick auf die Skyline.

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Wir sind rechtzeitig in Brookyln angekommen, um den Sonnenuntergang und anschließend bei blauer Stunde (siehe auch oben) sowie bei Nacht zu fotografieren. Beim ersten Bild habe ich absichtlich stark unterbelichtet, um die rote Farbe zu betonen und die Skyline nur als groben Umriss darzustellen.

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Nach einem geilem Roadtrip, spontanen Entscheidungen, ob man an einem bestimmten Platz noch länger verweilen möchte oder lieber weiter zieht (FREIHEIT!) und paar geilen Tagen in New York ging es dann wieder in die Heimat. Byebye USA – die Arbeit ruft wieder!

California 1 & San Francisco // 2014

Von LA ging es weiter nach San Francisco. Und zwar über die California 1, einer wunderschönen Straße, die direkt an der Küste entlang ans Ziel führt. Allerdings sollte man Verspätung einkalkulieren, denn man muss ein paar Mal aussteigen, weil die Landschaft so schön und vielfältig ist. Außerdem verändert sich dort der Himmel und das Licht andauernd – ständig ziehen dicke dunkle Wolken auf und wenige Minuten später knallt wieder die Sonne. Sehr interessant für uns Fotografen! Ich lass mal Bilder sprechen …

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Immer inklusive: der Blick aufs Meer!

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Big Sur…

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Unterwegs trifft man an einer Stelle auf ein paar dieser Kollegen… Sie chillen in der Sonne und lassen es sich gut gehen. Yo – läuft bei denen!

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Manche sind auch ganz groß unterwegs…

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Nach mehreren Stunden Autofahrt ist man dann endlich angekommen: San Francisco! Eine Stadt, die inzwischen zu einer meiner Lieblingsstädte geworden ist. Die Stadt hat ein ganz spezielles Flair und sie ist einfach super schön! Die Straßen haben enorme Steigungen und das macht selbst die Autofahrt in einer USA-typischen Automatik-Karre lustig.

Früh morgens bin ich auf gestanden und stand ab 05.30 an der Golden Gate Bridge. Stativ aufgebaut und auf den richtigen Moment gewartet. Ich denke das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Zum Glück war nicht alles zugezogen, die Brücke war schön beleuchtet und es sind tolle Fotos entstanden.

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Nachmittags dann sah das alles schon wieder ganz anders aus… Hier sieht man, dass es sich als Landschaftsfotograf tatsächlich lohnt früh aufzustehen und eben zu Sonnenuntergang / blauer Stunde zu fotografieren. Das Bild am Nachmittag ist um einiges schlechter, zeigt aber wie die Brücke meistens aussieht.

San Francisco

Hier noch die Bay Bridge:

San Francisco

Nachts Downtown. Keine riesen Hochhäuser wie in anderen amerikanischen Großstädten, trotzdem hat es was… Auch die Bay Bridge ist schön bei Nacht! Das erste Bild hat mir übrigens einen Strafzettel in Höhe von 75$ wegen 5 Minuten (!!) Falschparken eingebracht. Fail! Auch war ein Verhandeln mit dem Officer leider nicht möglich… 😀

San Francisco San Francisco San Francisco

San Francisco

An einem Tag haben wir beschlossen auf einen hohen Berg hochzulaufen, wo man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Hier mal ein Foto davon. Schön finde ich, dass man sieht wie die Straßen immer gerade verlaufen – welcome to the USA!

San Francisco

Auch bekannt ist die Stadt für die Straßenbahnen. Einfach chillig…
San Francisco

San Francisco

Man findet in San Francisco die sogenannten painted ladies, die dem ein oder anderen aus der Serie „Full House“ bekannt sein dürften.

San Francisco

San Francisco

Blick auf Alcatraz

San Francisco

Allgemein sind die Häuser dort einfach irgendwie cool. Ebenso sieht man hier gut die Steigung der Straße. Die ist hier aber noch in erträglichem Rahmen, auch wenn man die Straße hoch läuft. Das geht in der Stadt deutlich heftiger!

San Francisco

San Francisco

Lombard Street! Ist die bekannteste Straße in San Francisco, da es die einzige ist die sich schlängelt. Wir sind sie einmal mit dem Auto gefahren.

San Francisco

Fazit: In diese Stadt komm ich definitiv nochmal hin!

Los Angeles & Las Vegas // 2014

WOOOOOOOHOOOOO! Kurze Hose, T-Shirt, Sonnenbrille – ab in die Sonne. California ruft! Mit einem Freund war ein großer Roadtrip geplant. Es sollte nach LA gehen um einen Freund zu besuchen, weiter über die California 1 nach San Francisco, zum Lake Tahoe, Yosemite Park, Death Valley, Grand Canyon, Antelope Canyon, Vegas und zum Schluss noch nach New York. Einfach nur fett! Und alles ohne groß zuvor Hotels zu buchen. Stattdessen immer spontan sein und dort bleiben, wo es einem am besten gefällt!

Nun aber erst mal zu L.A.! Den Anfang macht die Gegend um Venice Beach:

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Nicht fehlen darf natürlich ein Besuch des Hollywood Boulevards:

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H O L L Y W O O D !

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Und hier noch ein cooles Bild vom Blick auf die LA Skyline.

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Es ist zwar ein geiles Feeling durch LA zu gehen, vor allem bei schönem Wetter. Aber trotzdem hat mich die Stadt nicht so umgehauen. Vielleicht hatte ich einfach zu große Erwartungen… Weiter mit Las Vegas! Auch wenn Vegas eigentlich das Ende unserer Reise darstellt möchte ich es zusammen mit LA vorstellen. Vegas ist natürlich eine ganz spezielle Stadt. Tagsüber hässlich, nachts leuchtet und blinkt alles. Alles dreht sich nur um Alkohol, Casino, Stripclubs und chillen. Achja und heiraten! Auf jeden Fall keine Stadt wo man tatsächlich leben möchte. Zum Urlaub machen mit Jungs aber genial! Da die Stadt tagsüber nicht sehenswert ist, gibt es nur ein paar Fotos bei Nacht.

Vegas selbst zeigt sich als Stadt aus vielen Miniatur-Städten. So gibt es einen Bereich Little Paris…

Vegas

Vegas

Little Paris befindet sich direkt gegenüber von den berühmten Hotels Bellagio oder Caesars Palace. Witzig, wenn man die Hotels bisher nur aus Kinofilmen kennt. Als ich das Caesars Palace mit dem roten Schriftzug zum ersten Mal gesehen habe, musste ich direkt an den Film „Hangover“ denken…

Vegas

Vegas

Little New York…

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Noch einigen Casinobesuchen war das Geld verspielt und ich musste die Stadt verlassen… 😉

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Hamburg & Kopenhagen // 2014

Hamburg – meine Perle! Leider habe ich dort nie gewohnt, aber irgendwie packt mich diese Stadt. Für mich hat sie etwas ganz besonderes! Darum bin ich 2014 auch wieder dort hin. Fotografieren war hier zwar zweitrangig, aber meine Kamera habe ich dann noch ein, zwei Mal herausgeholt. Die ersten beiden Bilder gefallen mir am besten!

Hamburg

Hamburg

Natürlich muss auch ein Bild der Speicherstadt gemacht werden. Es war nachts und leider hat es geregnet. Am nächsten Tag bin ich allerdings nochmal bei besserem Wetter in die Speicherstadt und habe ein schnelles Panorama gemacht.

Hamburg

Hamburg

Hamburg

Die Sankt Michaelis Kirche aka „Michel“ ist die bekannteste Kirche in Hamburg. Nen Astra in die Hand und dort im Grünen chillen – easy! Oder einfach mit Fischbrötchen an den Hafen setzen…

Hamburg

Hamburg

Hamburg war eigentlich nur ein kurzer Stop auf unserem Weg an die Nordsee. Von dort gibt es auch noch ein kleines Bildchen von einem schönen Leuchtturm und paar Schäfchen – hach, ist das idyllisch.

Nordsee

In Kopenhagen lässt es sich ebenfalls aushalten. Schöne Stadt, vor allem die Plätze rund um Nyhavn am Wasser. Auch schön ist die Frederikskirche und die Oper.

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Wenn man den ganzen Tag gelaufen ist, dann freut man sich auf schöne kleine Cafés und Kneipen, wo man gemütlich entspannen und etwas trinken kann.

Kopenhagen

Kopenhagen

Singapur & Kuala Lumpur // 2013

2013. Eine große Reise stand vor der Tür. Es sollte nach Südostasien gehen. Start war Singapur, weiter nach Kuala Lumpur, dann nach Sandakan in den Dschungel und zum Abschluss noch eine Zeit lang Entspannung auf Bali. Man, wie ich mich darauf gefreut habe! Nach längerer Planung war es dann endlich so weit und der Flug ging mittags von München nach Singapur. Nach mehreren Stunden Flug sind wir endlich müde angekommen. Sofort ins Hotel, Sachen abgelegt und trotz Müdigkeit direkt auf Besichtigung gegangen. Bei Nacht sieht die Stadt richtig schön aus. Überall hohe Gebäude, bunte Lichter. Einfach toll. Hier ein Blick auf Downtown.

Singapur

Singapur

Singapur

Ein sehr berühmtes Hotel und sicherlich auch ein wichtiges Sight der Stadt ist das Marina Bay Sands. Wenn man dort davor steht, sieht es noch viel krasser aus als auf den Bildern. Vom Ufer aus hat man einen tollen Blick auf das Gebäude. Ich bin extra zum Fotografieren hin als gerade die Lightshow war – sehr beeindruckend.

SingapurSingapur

Singapur

Das Hotel hat auf dem Dach einen Infinity Pool, also ein Pool mit freiem Blick auf die Stadt. Dort kommt man allerdings nur als Hotelgast rein. Außerdem gibt es noch spezielle Sonderzeiten, zu welchen wöchentlich eine begrenzte Anzahl an Personen nach oben können. Oder man lässt sich eben von Hotelgästen mit nach oben nehmen … Wir haben uns dafür entschieden einfach einen Drink in der edlen Rooftopbar, ein Stock über dem Pool zu nehmen. Gut, der Mojito war nicht ganz günstig, aber er war lecker und wahnsinns Ausblick war inklusive. Das folgende Bild zeigt die Bar.

Singapur

Nahe dem Marina Bay Sands sind die sogenannten Supertrees gelegen. Ein großer Park mit pflanzenbewachsenen Stahlgerüsten, die natürlich wieder beleuchtet sind. Bei Nacht sehr schön. Auch hier gibt es hin und wieder Lightshows.

Singapur

Da es unsere erste Asienreise war, waren wir mit den Speisen anfangs noch etwas vorsichtig und haben nicht die heftigsten Straßenstände ausprobiert, sondern haben uns noch an etwas teurere Food Courts gehalten. Später hat sich das allerdings geändert… Zum Glück, denn das Essen dort ist wirklich mega lecker und super günstig noch dazu.

SingapurSingapur

Meine absoluten Lieblingsfrüchten waren diese hier.. Sie nennen sich Rambutan und schmecken so ähnlich wie Litschis. Nicht zu empfehlen ist allerdings die stinkende Durian 😉

Singapur

Hier sieht man noch einen Durian-Verkäufer. Witzig ist, die Frucht stinkt so, dass es in Zügen sogar verboten ist sie mitzuführen!

SIngapur

Singapur

In der Stadt sieht man hin und wieder einen Buddha, welcher von den Einheimischen angefasst wird und häufig kniet man sich auch vor ihm nieder.

Singapur Singapur

Unterwegs waren wir meist mit den Öffentlichen. Die Metro dort ist super und alles sehr sauber. Die Strafen bei Verschmutzung sind hoch!

Singapur

Singapur

Das Riesenrad (Singapore Flyer) war zu dem Zeitpunkt als wir dort waren das größte der Welt. Inzwischen ist es „nur“ noch das zweitgrößte weltweit – das größte ist derzeit in Las Vegas. Die Fahrt war cool, weil man noch mal einen ganz anderen Ausblick auf die Stadt hat. Links sieht man das Marina Bay Sands, vorne die Skyline. Geile Stadt!

Singapur

Singapur Singapur

Einmal sind wir abends in Downtown auf dem höchsten Gebäude auf dem Rooftop in einer Disko gewesen. Dancen mit diesem Ausblick? Yes, sir!

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Zum Abschluss sind wir noch an den Beach dort. Allerdings alles künstlich angelegt und war letztendlich eher ein Reinfall… Naja.

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Natürlich haben wir noch viel mehr gemacht, aber nicht alles per DSLR dokumentiert. Weiter ging es dann nach Kuala Lumpur. Dort sind die Petronas Towers das Wahrzeichen der Stadt, welche man sehen sollte. Verbunden sind sie mit einem kleinen Übergang, in welchen man auch rein kann. Allerdings sind die Preise hoch, die Warteschlangen lang und meiner Meinung nach muss das nicht sein. Lohnt sich glaube ich nicht so richtig! Die Gegend in der die Tower stehen (KLCC Areal) ist schön!

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Auch die Gegend um den Menara Tower ist schön.

Kuala Lumpur

Alles andere von Kuala Lumpur ist dann aber eher hässlich und teilweise ziemlich heruntergekommen. Das macht die Stadt und die Reise aber interessant. Denn hier bekommt man so richtig die Kultur mit. Man ist nun wirklich in einer asiatischen Großstadt angekommen. In Singapur hatte man viel weniger das Gefühl in einer asiatischen Stadt zu sein, da alles sehr sauber, hergerichtet, modern ist. Wenn man sich in Kuala Lumpur auf die Kultur einlässt kann man hier wirklich einiges erleben! Hier haben wir auch krassere Food Courts ausprobiert und so richtig einheimisch gegessen. Davon gibt es leider keine DSLR-Fotos, nur Videos von der GoPro, die ich hier aber nicht zeige. Das Essen war lecker, aber super scharf! Selbst für Leute, die scharf vertragen…

Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur gibt es auch sehr viele Märkte wo man Fleisch, Gemüse, Obst und Gewürze kaufen kann. Ist sehr interessant da mal drüber zu gehen, weil einfach der Standard der Lagerung und Sauberkeit ein komplett anderer ist. Dennoch lohnt es sich dort einzukaufen. Die Früchte und das Obst waren sehr frisch und super lecker.

Kuala Lumpur Kuala Lumpur

Der Merdeka Square, der Platz der Unabhängigkeit ist ebenfalls sehr interessant.

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur

Einmal waren wir in einer etwas grüneren Gegend. Dort gab es sogar schöne Vögel zu sehen:

Kuala Lumpur

Was man in Kuala Lumpur natürlich sehr häufig sieht sind Tempel. Sehr viele Tempel haben außen drachenartige Figuren/Skulpturen. Ganz besonders schön ist meiner Meinung nach der Thean Hou Tempel. Er liegt etwas außerhalb und ist auch nicht ganz einfach zu finden. Aber die Einheimischen sind sehr freundlich und helfen gerne! Meist sind sie ganz begeistert, wenn sie hören, dass man aus Deutschland kommt.

Kuala LumpurKuala Lumpur

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur

An einem unserer letzten Tage sind wir mit der Bahn zu den Batu Caves gefahren. Nachdem man alle Treppen geschafft hat und oben angekommen ist, kann man große und beeindruckende Höhlen sehen. Auf dem Weg nach oben begegnet man immer wieder ein paar Affen. Sicherlich mal ganz nett zu sehen, aber aus unserer Sicht kein Pflichtprogramm.

Kuala LumpurKuala Lumpur 

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur

KÖLN & AMSTERDAM // 2013

Köln und Amsterdam. Zwei Städte die ich 2013 für wenige Tage besucht habe. In Köln angekommen wollte ich natürlich sofort das „typische“ Fotomotiv der Stadt ablichten. Also schnell checken, wann blaue Stunde ist, ab zur Hohenzollernbrücke, Stativ aufbauen und loslegen. Naja, fast… Denn blaue Stunde war noch nicht. Ich musste mich also noch etwas gedulden, um das perfekte Licht zu bekommen. Erst nach etwa 1.5 Stunden Wartezeit (!) war es dann endlich so weit. Das Ergebnis spricht aber für sich und die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt.

Köln

KölnKöln

Köln

köln

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Nach nur kurzem Aufenthalt in Köln ging es weiter nach Amsterdam. Super Stadt! Beeindruckt von den schönen Häusern, den tollen Grachten und der unzählig vielen Fahrräder ging es direkt ans Fotografieren. Sehr schön ist das Rijksmuseum. Bei bewölktem Himmel konnte ich den „I amsterdam„-Schriftzug vor dem Museum und eine dramatische Schwarz-Weiß-Aufnahme des Museums selbst ablichten.

AmsterdamAmsterdam

Natürlich musste ich auch ein Bild von einem der vielen Fahrräder machen. Sowas habe ich in noch keiner anderen Stadt gesehen. Überall Fahrräder, abgestellt, abgeschlossen, in Fahrt, unzählige Mietfahrräder… Extrem. Es gibt auch extra Straßen nur für Fahrräder.

Amsterdam

Amsterdam

Allgemein gefallen mir Städte am Wasser. Und auch so hat die Stadt ein tolles Flair mit ihren schönen kleinen Häusern…

Amsterdam

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Van Gogh Museum von außen mit großer Grünfläche…

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Abends dann habe ich ein paar wenige Nachtaufnahmen von den Grachten und Gebäuden gemacht.

AmsterdamAmsterdam

Amsterdam

Amsterdam

Am nächsten Tag bin ich schon morgens sehr früh aufgestanden, um Bilder vom Sonnenaufgang zu machen. Die Sonne ging allerdings wirklich früh auf und als ich dann mein Fotomotiv gefunden habe war es schon fast zu spät. Also hab ich mich auf die Suche nach anderen schönen Motiven gemacht und habe meinen neuen ND-Filter ausprobiert. Dann eben kein Sonnenaufgang … Glück hatte ich später allerdings mit einem schönen Regenbogen, der sich kurz nach einem Regen gebildet hatte.

Amsterdam

Amsterdam

Amsterdam

Und dann ging es wieder heim!

Amsterdam