ICELAND (pt IV/IV – North to West) // 2016

North to West (pt IV/IV)

Auf dem Weg zu den Westfjords sind wir noch einmal an ein paar der Highlights der Myvatn vorbei gefahren. Die Seen haben einfach eine tolle Farbe und die Gegend sieht wirklich super aus! Für das dritte und vierte Bild mussten wir einige Schritte auf einen Berg herauflaufen. Dort hat es so stark gewindet, wie ich es bisher noch nicht erlebt hatte. Ungelogen – uns hat’s fast weggeblasen… Unser Aufenthalt war daher nur von kurzer Dauer. 😀

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Dann ging es unter die Erde, genau gesagt in eine kleine Höhle unter diese Erdritze… Dort befindet sich eine wunderschöne heiße Quelle mit türkisblauem Wasser, welches so heiß ist, dass man nicht unbedingt reinfallen sollte… Man besteigt die Höhle auf eigene Gefahr, ist angeblich einsturzgefährdet. Hat sich aber gelohnt!

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Nach kurzem Abstecher am Godafoss (siehe unten) ging es immer weiter Richtung Westen. Eine Gesteinsformation im Meer (Hvitsekur) hat uns auf Bildern begeistert und drum sind wir zunächst dort hin.

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Hvitsekur befindet sich direkt am schwarzen Strand und es war zum Glück noch Ebbe als ich angekommen bin. So konnte man die schönen Strukturen im Sand erkennen. Irgendwie finde ich so etwas faszinierend… Anscheinend hat es mich so gepackt, dass ich gar nicht bemerkt habe, wie das Wasser immer stärker flutet. Irgendwann war es dann so weit: ich war so ziemlich vom Meer umzingelt. Nicht ganz ungefährlich, zum Glück kam ich aber noch problemlos nach Hause, da das Wasser noch nicht so tief war. Nur meine Hose war komplett nass, die Füße super kalt… Naja, selbst Schuld!

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Ein besonderes Highlight in den Westfjords ist die Möglichkeit die Papageientaucher (Puffins) zu sehen. Sie leben neben Island auch auf den Faroerinseln sowie in Teilen Norwegens oder auch Irland. Auf jeden Fall sind sie irgendwie total tollpatschig, aber auch sehr niedlich! Mich erinnern sie irgendwie immer an Pinguine… Wir haben sie am westlichsten Punkt Islands gesehen. Dort gibt es eine super steile Felsklippe wo sie in kleinen Erdlöchern leben und alle paar Minuten kurz herauskommen und dann wieder im Loch verschwinden. Es hat leider ziemlich geregnet, weswegen einige der Tiere am weißen Bauchi ziemlich dreckig geworden sind. Außerdem war es nicht immer einfach die sich bewegenden Tiere mit reinem manuellem Fokus einzufangen 😉 Aber seht selbst – ich finde die Fotos sind gut geworden!

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Vollbremsung nach dem Landeanflug 😉

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Unweit der Puffins gibt es einen Strand, der je nach Jahreszeit und Lichteinfall eine rote Farbe annehmen kann. Darum heißt er auch Raudisandur Beach. Tatsächlich hatte er eine leicht rote Färbung, als wir dort waren. Für Island sind helle Strände natürlich sowieso schon einmal sehr speziell, da die Strände dort ja vorwiegend schwarz sind. Ein roter Strand ist aber nochmal cooler. Auch typisch für Island sind die vielen bunten, wunderhübschen kleinen Kirchen.

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Vom Raudisandur Beach ging es mit unserem kleinen Campervan wieder zurück auf die ungesicherten und teils mit Wasser gefluteten Schotterstraßen, die uns immer näher zurück zum Anfangspunkt, also Reykjavik, führen sollten. Da man die ganzen Fjorde ausfahren muss, ist man für ein paar Kilometer Luftlinie ziemlich lange unterwegs. Letztlich hatten wir das ein bisschen falsch eingeschätzt und wir hätten gerne noch 1-2 Tage mehr Zeit dort gehabt, vor allem, da es eigentlich fast nur geregnet hat. Die Landschaft um die Fjorde herum ist nämlich wirklich wunderschön und viele Leute lassen die Gegend aus, da sie abseits der geteerten sogenannten Ring Road ist. Der Regen hatte aber auch etwas positives. So konnten wir teils wirklich beeindruckenden Regenbögen sehen und generell war die Lichtstimmung mit den dicken Wolken und der durchscheinenden Sonne richtig toll…

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Das Gestein der Berge in Island ist wirklich einzigartig (siehe letztes Bild oben). Die Farben und der Farbverlauf – ich könnte davon nicht genug bekommen! Ich hab Island wirklich nicht nur schön gefunden, ich liebe die Schönheit dieses Landes. Eine ähnliche Struktur bzw. ähnliche Schichten im Gestein weist der Kirkjufell auf. Das ist ein besonders schöner Berg und ein wundervolles und beliebtes Fotomotiv, da sich direkt in der Nähe ein kleiner Wasserfall befindet, der sich hervorragend als Vordergrund eignet. Vor allem, wenn man länger belichtet – so wie ich es getan habe – erhält man ein super dynamisches Bild mit ziehenden Wolken und fließendem Wasser. Das interessante an dem Berg ist übrigens, dass er je nach Standpunkt spitz oder rund aussehen kann. Die folgenden Fotos sind um 1 Uhr nachts entstanden!

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So, das war’s aus Island. Ich hoffe euch haben die Bilder in diesem, sowie auch meiner drei vorherigen Teile zu Island gefallen. Wer die nicht gesehen hat, kann sich ja gerne noch durchklicken. Ich würde mich freuen! Mit den Worten, dass Island das schönste Land ist, welches ich JEMALS (!) besucht habe, verabschiede ich mich an dieser Stelle vorerst bis zur nächsten größeren Reise. Wundervolles Island, ich bin sicher ich komme wieder!

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6 Kommentare zu „ICELAND (pt IV/IV – North to West) // 2016

  1. traumhaft schön. ich bin sooo begeistert davon und hoffe, dass ich auch bald die möglichkeit habe, die landschaft fotografisch zu erkunden. ich liebe diese farben und strukturen und die weite und die leere und überhaupt – einfach genial. besonders gefallen mir die strukturen des strandes, wie du sie beschreibst, die du in Hvitsekur eingefangen hast. das erste bild vom Kirkjufell. aber sich zu entscheiden ist fast unmöglich.

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