ICELAND (pt III/IV – East to North) // 2016

East to North (Part III / IV)

 

Nach einer anstrengenden Autofahrt über eine extrem steile Passstraße sind wir zu später Stunde im schönen Örtchen Seydisfjördur angekommen. Die Strecke war wirklich extrem blöd zu fahren. Es war eine reine Schotterpiste und sehr steil… Das ist grundsätzlich ja kein Problem und für isländische Verhältnisse fast normal, problematisch war jedoch, dass die Strecke mit jedem Höhenmeter mehr und mehr von Schnee bedeckt war und unser Auto natürlich kein Allrad hatte. Letztlich stellte es sich aber als fahrbar heraus, denn bei besonders kritischen Stellen wurde wohl geräumt (so sah es zumindest aus). Das folgende Bild zeigt das schöne Örtchen, an welchem wir auch die Nacht verbracht hatten. Im Hintergrund ist das Gebirge zu sehen, über das wir gekommen sind.

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Richtung Norden geht es durch etwas höher gelegene Gebiete. Wie bereits erwähnt, lag dort etwas mehr Schnee und man hatte das Gefühl ein Stück vom richtigen Island zu sehen. Zusätzlich hatten wir an dem Tag sensationelle Wolkenformationen.

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Am selben Tag sind wir nachmittags noch zum Dettifoss gefahren. Laut Wikipedia ist das der leistungsstärkste Wasserfall Europas, wenn die Kombination aus Fallhöhe und Volumenfluss berücksichtigt wird. Er ist auch sehr beeindruckend, ich fand ihn dennoch den langweiligsten aller von uns besuchten Wasserfälle Islands. Mag aber auch daran liegen, dass wir schon einige Wasserfälle zuvor besichtigt hatten und uns etwas satt gesehen haben. Oder aber, weil der direkt am Wasserfall gelegene Weg zugefroren war. Ich hatte zuvor im Internet Bilder gesehen, wo Menschen direkt vor dem Wasserfall stehen. Das sah klasse aus! Das war für uns leider aufgrund des Eises nicht möglich. Eventuell sieht er von dieser Position erst so richtig beeindruckend aus. Hier jedenfalls die Fotos mit Blick von oben.

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Unser Hauptziel im Norden war die Gegend rund um die Myvatn, einem großen See. In dieser Region (Hverir) fühlt man sich wie auf dem Mond. Überall brodelt die Erde und es dampft aus Erdlöchern heraus. Aus anderen Löchern blubbert der Schlamm. In der Luft liegt ein extremer Geruch von Schwefel… Sehr sehr faszinierend und irgendwie surreal.

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Beeindruckende Strukturen auf dem Boden vor den Erdlöchern…

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Auch natürliche heiße Quellen sind in dieser Region einige zu finden. Wir haben hier in dieser heißen Quelle, im Prinzip ein Schlammloch, gebadet – Achtung: nur ein Handybild… Die Quelle hatte etwa 40 Grad, was bei den Außentemperaturen um den Nullpunkt sehr angenehm war. In den Ohren hatten wir immer das Geräusch des benachbarten Wasserfalls mit eiskaltem Wasser. Sehr toll! Wir hatten den Platz schließlich für uns alleine und konnten es richtig genießen.

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Ein weiteres Highlight stand in Dalvik auf dem Programm. Dalvik ist ein kleines, schönes Fischerdörfchen und bietet die Möglichkeit, Wale in freier Natur zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit dort Wale zu sehen liegt bei 99% und man bekommt sogar Freikarten für den darauffolgenden Tag, falls man erfolglos bleiben sollte. Wale haben wir gesehen und teils zwar wirklich sehr nahe an unserem Boot. Das war toll! Es handelte sich um 15-18m lange Buckelwale, was bei einer Bootslänge von etwa 20 Metern schon beeindruckend ist. Delfine hätten wir auch sehen sollen, da hatten wir aber leider Pech. Auch andere Walarten haben wir leider nicht gesehen, dabei wäre in Island die Chance hoch gewesen (z.B. auf Minky Whales). Dennoch beeindruckend und ein paar schöne Bilder sind entstanden…. Wenn man bedenkt, dass ich nur mit manuellem Fokus arbeite, gar keine schlechten… 😉

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Das obere Bild zeigt das Atemloch des Wals. Im unteren Bild ist dieses Loch im Einsatz… 😉

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Es war wirklich toll die großen Meeresbewohner aus solch einer Nähe zu beobachten. Sie sind einfach gigantisch rießig! In Island kann ich eine solche Tour wirklich empfehen. Auch Dalvik war zu empfehlen… Im Gegensatz zu Husavik ist der Ort noch nicht so extrem überlaufen, man hat dieselben Chancen  Wale zu sehen und es ist etwas günstiger. Zusätzlich bekommt man noch die Möglichkeit selbst Fische zu angeln und die Ausbeute anschließend zu grillen und zu essen.

Im nächsten und letzten Abschnitt geht es dann Richtung Westfjords, zu den Puffins und zum Kirkjufell Mountain.

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7 Kommentare zu „ICELAND (pt III/IV – East to North) // 2016

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