ICELAND (pt I/IV – West to South) // 2016

WEST to SOUTH (Part I / IV)

 

Was soll ich sagen? Wer einmal die Möglichkeit hat nach Island zu fliegen, der sollte das tun! Island stand schon lange ganz weit oben auf meiner Liste und nach dem Studium habe ich mir den Traum erfüllt. Wir sind in einem kleinen CamperVan um die gesamte Insel gefahren, keine Hotels, keine Restaurants, nichts. Wir hatten also absolute Flexibilität und konnten die schönsten Plätze für uns alleine genießen! Wir sind in der Nebensaison gereist, sodass vergleichsweise wenig Touristen unterwegs sind. Die Temperaturen lagen bereits in einem erträglichen Rahmen zwischen -8 und +10 Grad. Spannend ist, dass es quasi nicht dunkel wird. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, bietet letztlich aber noch mehr Zeit die atemberaubende Landschaft zu genießen. Außerdem dauert der Sonnenuntergang so eben nicht nur 10 Minuten, sondern erheblich länger, sodass das tolle Abendlicht für mehrere Stunden besteht. Für mich als Landschaftsfotograf sensationelle Bedingungen! 🙂

Das erste Bild zeigt unsere fahrbare Unterkunft, Küche usw. für den gesamten Trip um 23:30 Uhr am Abend. Einfach traumhaft in so einer Kulisse zu schlafen! Dunkler wurde es übrigens nur noch marginal, denn ab etwa 2 Uhr ist die Sonne wieder aufgegangen, sodass es wieder heller wurde.

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Unsere Route führte uns gegen den Uhrzeigersinn von West nach Süd entlang der sogenannten „Ring Road“, einer Straße die so ziemlich um die Insel führt. Zu Beginn lassen sich direkt einige Highlights an Sights erkunden, vieles davon sind beeindruckende Wasserfälle. Hier ist der „Gullfoss“ im Abendlicht:

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Am nächsten Tag ging es zum Seljalandsfoss, ein beeindruckender Wasserfall. Besonders macht ihn, dass man ihn nicht nur von vorn betrachten kann, sondern man auch in den Fels hinein laufen kann, sodass man hinter dem herabfallenden Wasser steht (auf Bild 3 zu sehen).

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Island ist natürlich auch bekannt für seine heißen Quellen und den brodelnden Erdboden. So gibt es die Geysire, wo das Wasser als Fontäne mit einem extremen Druck meterhoch aus dem Boden in die Höhe schießt. Wir waren am großen Geysir „Strokkur“. Das Wasser spritz dort etwa 20m hoch. Den Prozess habe ich im Folgenden als Serie zusammengefasst.

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Anschließend ging es weiter zum Skogafoss. Mir hat der Wasserfall besonders gefallen, da eine kleine Wanderung es erlaubt, den Wasserfall nicht nur von unten, sondern auch von oben zu sehen. Auf etwa halber Höhe – habe ich mich auf einen Felsvorsprung begeben, um den Wasserfall aus einer besonderen Perspektive zu fotografieren (Bild 3 und 4). Der perfekte Regenbogen war eine tolle Zugabe. 🙂

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Ein weiteres Highlight im südlichen Teil ist die Küste herum um Vik. Dort hat es so krass gewindet, das habe ich noch nie erlebt. Autotüren musste man festhalten, damit sie nicht wegbrechen (Kein Witz, ist wohl alles schon passiert). Man konnte sich teilweise selbst kaum halten. Kein Wunder, dass die Wellen an dem wunderschönen schwarzen Strand gewaltig sind und nur so vor Kraft strotzen. Schwarz/Weiß zu fotografieren ist dort nahezu Pflicht, da der weiße Schaum des Wassers, der schwarze Sandstrand und der dramatische Himmel einen grandiosen Kontrast bilden. Hier einige Beispiele:

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Wenn man von der Hauptstraße abbiegt und sich traut eine (zumindest in unserem Fall) wirklich ganz brutale Schotterpiste mit extremen Schlaglöchern zu fahren, dann kommt man zu einem tollen Aussichtspunkt mit Blick über den ewig langen schwarzen Strand… Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt! Das dritte Bild zeigt einen Glücksmoment, denn die Sonne ist gerade wundervoll durch die Wolken gekommen, sodass die Lichtstrahlen an einer Stelle das Meer erhellen. Solche sensationellen Lichtspiele gibt es in Island immer wieder – ein weiterer Grund, warum ich dieses Land zu lieben begann.

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Ein weiteres Highlight in dieser Gegend ist das abgestürzte Flugzeugwrack DC-3 in Sólheimasandur. Das Flugzeug liegt am schwarzen Strand und ist inzwischen nur noch per Fußmarsch zu erreichen. Etwa 1 Stunde mussten wir laufen, aber die Wanderung loht sich definitiv. Wir sind absichtlich erst abends gegen 23:30 los gelaufen, damit wir ziemlich sicher ganz alleine dort sein konnten. So war es dann auch! 🙂 Im grandiosen Abendlicht ist das einfach ein unglaubliches Motiv. Man kann sogar in das Flugzeug reingehen und sieht sämtliche Kabel etc. herumhängen. Neben dem Flugzeug liegen noch Einzelteile wie Propeller und co. Spektakulär und irgendwie unwirklich….

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Ein großes Highlight unserer Tour im Süden war noch Fjadrargljufur, eine sensationelle Schlucht mit den für Island typischen mit Moos bewachsenen Felsen und Lavasteinen. Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir an und das hat eine wirkliche tolle Lichtstimmung erzeugt. Ich hatte ein absolutes Gefühl von Freiheit… Ich schätze das nächste Bild drückt das Gefühl gut aus. Ich liebe Island.

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Dann ging es weiter Richtung Osten. Damit der Beitrag nicht zu lange wird, folgen alle weiteren Bilder, die von Süd nach Ost, von Ost nach Nord sowie von Nord nach West entstanden sind in jeweils separaten Beiträgen. Im nächsten Beitrag wird es dann deutlich kälter und es gibt viel Eis, Eisfelsen, Gletscher und co. zu sehen. Um genau zu sein wird Teil 2 den für mich eindrucksvollsten Platz an dem ich jemals war zeigen. Es lohnt sich also dran zu bleiben und reinzuschauen, sobald der Beitrag online ist. Ich würde mich jedenfalls über zahlreiche Leser freuen. 🙂

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more to come in part II / IV…

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10 Kommentare zu „ICELAND (pt I/IV – West to South) // 2016

    1. thanks so much for your nice comment! Unfortunately i havent been there yet. But it’s on my bucket list as well 🙂 I’d recommend you to visit iceland soon since more and more people come there every year.

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