SHANGHAI // 2015

Es war mal wieder so weit: Die nächste Fernreise stand an! Meine Freundin hat ein halbes Jahr Auslandssemester in Shanghai gemacht und so war das Reiseziel schnell klar. Es soll nach China gehen. Also haben wir eine schöne Reiseroute geplant, die in Shanghai startet und uns weiter über das Landesinnere, in die Berge, in Nationalparks und schlussendlich noch nach Hongkong führt. Dazu aber mehr in den bald folgenden Blogeinträgen. Los geht’s erst einmal mit den Eindrücken aus Shanghai!

Nach 20 Stunden Flug kam ich endlich in der Stadt an. Ich war zwar mega K.O., aber der Tag hatte dort erst begonnen. Ich musste also noch durchhalten! So wurde mir als erstes der Financial District und der Pearl Tower gezeigt, der letztlich zu meinem Lieblingsgebäude der Stadt geworden ist.

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Auf das Shanghai World Financial Center (SWFC) sind wir hoch und haben dort einen wahnsinnig coolen Ausblick auf den Jin Mao Tower (Vordergrund) und den Pearl Tower (Hintergrund) gehabt. Witzig ist, dass das SWFC aussieht wie ein Flaschenöffner. Das kann man später auf den Skyline-Fotos erkennen.

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Auch der neue Shanghai Tower steht in diesem Viertel und ist wirklich RIESIG! Und das obwohl die eben gezeigten Türme auch echt groß sind. Es ist mit einer Höhe von 632m das zweithöchste Gebäude der Welt (Platz 1: Burj Khalifa in Dubai, 828m). Leider war die Aussichtsplattform noch geschlossen. Die ist sogar höher als diejenige vom Burj Khalifa. Es blieb nur der Blick von unten!

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Abends ging es noch schnell was essen (Kung Pau Chicken, irgendetwas mit Rind und etwas Gemüse) und anschließend auf eine kleine und ausnahmsweise günstige Rooftop-Bar mit Blick auf die Skyline bei Nacht. Dann endlich pennen: ich glaube ich war 35h wach! Ja ja, man wird älter…

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An den nächsten Tagen ging es dann mit neuer Kraft weiter durch die Stadt. Ich lass mal ein paar Bilder sprechen. Zunächst was aus Tianzifang und dem Yu Yuan Garden, zwei ziemlich chinesische Gegenden Shanghais:

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Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Jing’an Temple, einem Tempel mitten in der Stadt. Der Weg dorthin führte uns an alten Gebäuden vorbei, wo unendlich viele Roller standen.

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Abends ging es dann zum Bund, ein Platz mit super Aussicht auf die Skyline. Diese Idee hatten allerdings nicht nur wir. Gerade zur Dämmerung STÜRMEN die Chinesen geradezu dort hin. Das Gedränge lohnt sich aber.

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Dort in der Nähe findet man auch eine bei Nacht toll beleuchtete Brücke und eine coole Bullen-Statue.

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Nach einem schnellen Essen an einem der vielen Straßenstände, wo Fleisch, Fisch und Gemüse gegrillt wird sind wir an eine Stelle gelaufen, von wo aus ich unbedingt ein Foto machen wollte. Shanghai hat nämlich viele Straßen, die sich schlängeln und übereinander verlaufen. Oft sind sie auch neonfarben beleuchtet. Im Hintergrund die hohen Gebäude. Das sieht gerade bei Nacht super aus und ich wollte es unbedingt fotografieren! Es stellte sich aber heraus, dass sich das Foto nicht so leicht machen lässt, weil man sich an Security „vorbeischleichen“ muss, um in ein privates Wohnappartement zu gelangen. Unauffällig konnten wir uns ins Gebäude mogeln, mit dem Aufzug ganz nach oben fahren und beeindruckende Fotos machen. Glück gehabt! Nur die Neonbeleuchtung blieb an dem Abend leider aus.

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Auf dem Heimweg habe ich noch ein paar Personen fotografiert. Leider kann ich aufgrund fehlender Rechte zur Veröffentlichung vieles nicht zeigen. Hier dennoch etwas:

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Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um 4:00 Uhr! Wir mussten also früh aufstehen. Warum? Nein, nicht weil wir wegfliegen mussten, sondern weil wir zum Sonnenaufgang nochmal an den Bund wollten. Und was soll ich sagen? Genau das ist es immer wieder, woran ich merke was Fotografie für mich bedeutet. Niemals, wirklich niemals würde sonst freiwillig so früh aufstehen. Aber wenn es ums Fotografieren geht ist mir alles egal… Und es hat sich einfach so gelohnt. Die Farben im Himmel, die Lichtstimmung… Kurz davor regnete es noch, so hat sich die Skyline sogar in der Pfütze gespiegelt, wenn man aus dem richtigen Winkel fotografiert… Ach, seht selbst:

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Es war krass, dass in der riesigen Stadt um die Zeit wirklich nichts los war. Sonst konnte man dort nie laufen ohne jemand anzurempeln. Gut, am Bund waren schon ein paar Leute. Aber in der Stadt selbst war nichts los. Lustig war dann dies hier… Mitten auf der Straße haben einige Chinesen ihre gewaschenen Unterhosen und Shirts zum Trocknen aufgehängt.

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Bis zum Abend haben wir an dem Tag dann nicht mehr viel gemacht. In Cafés gechillt und entspannt… Abends ging es dann noch Sushi essen und aufs Hyatt Hotel, da es dort eine Bar auf dem Dach mit wirklich einem atemberaubenden Ausblick gibt. Das war als Abschluss wirklich richtig geil! Denn am nächsten Tag ging es weiter zum nächsten Reiseziel.

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Fazit: Auf jeden Fall eine sehr aufregende und interessante Stadt. Man kann wirklich in einigen Ecken das richtige China erleben und andere Ecken zeigen eine super moderne Stadt. Generell hat die Stadt eine sehr moderne Architektur! Daher definitiv mal ein Besuch wert. Die Chinesen können allerdings manchmal ziemlich anstrengend sein, da sie sich nirgendwo anstellen können, überall aufs heftigste drängeln (!!) und spucken tun sie halt auch. Außerdem wird man als westlich aussehender Mensch überall angestarrt und fotografiert. Das hätte ich nicht erwartet, nachdem sich in der Stadt ja auch wirklich viele internationale Geschäftsleute aufhalten. Das war auch in Malaysia nicht so. Trotzdem kann ich eine Reise nach Shanghai absolut empfehlen!

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3 Kommentare zu „SHANGHAI // 2015

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